Positives Feedback : „Die neue Schwimmhalle ist toll“

Sportvereine und Aqua-Kurs-Anbieter sind zufrieden mit dem Bad auf dem Großen Dreesch – bis auf ein paar Kleinigkeiten

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11. März 2015, 22:00 Uhr

Um die neue Schwimmhalle auf dem dem Großen Dreesch wurde im Vorfeld viel Trubel veranstaltet. Fragen, ob genügend Zeiten für Aqua-Kurse angedacht seien oder aber, ob der Vereinssport ausreichend Platz fürs Training bekäme, beschäftigten die Schweriner. Seit ein paar Wochen läuft der Betrieb in der neuen Halle und die meisten der kritischen Fragen können nun positiv beantwortet werden.

„Wir sind mit dem Platz sehr zufrieden und uns stehen auch ausreichend Hallenzeiten zur Verfügung“, berichtet Thoralf Suhr vom Sportverein Einheit. Ebenso sieht es auch Heike Thielmann vom Polizeisportbund: „Die Halle ist toll. Es ist kein Vergleich zur alten Halle in Lankow. Wir haben jetzt die besten Startblöcke in MV.“ Aber ein paar Kleinigkeiten habe sie dennoch zu verbessern. So seien die Startblöcke zwar großartig, allerdings fehlen am Beckenrand Abschlussbleche die notwendig seien, um Rückenstarts zu trainieren. Und auch die noch nicht montierte Abgangsuhr verkompliziere das Training. „Die Uhr war auch in Lankow montiert. In der neuen Halle ist dies allerdings noch nicht der Fall“, erzählt Thielmann. Das größte Problem sei aber die Wassertemperatur. Denn mit 28 Grad sei es einfach zu warm und führe bei den Sportlern schnell zu Kreislaufproblemen. Eine weitere Sache merkte Thoralf Suhr an: „Dass es kein Nichtschwimmerbecken gibt, ist für viele Kinder und Familien ein großes Problem.“

Der Aqua-Trainer Norbert Hartmann gibt u.a. Kurse für KISS und Argus. Und auch er ist begeistert von der neuen Halle, sieht aber auch Verbesserungspotential. „Wir haben keine Zeiten bekommen, in denen Berufstätige an den Kursen teilnehmen könnten.“ Außerdem sei das Wasser zu tief. Rentner und auch Kinder seien nicht alle über 1,60 Meter groß – und das müssten sie mindestens sein, um den Kopf beim Stehen über Wasser halten zu können.

Im Großen und Ganzen ist die Stimmung zur Halle positiv. „Über Kleinigkeiten, die verbessert werden können, sollten wir aber in einer größeren Gesprächsrunde mit Verantwortlichen, Vereinen und Aqua-Kurs-Betreibern noch einmal beraten“, schlägt Thielmann vor.

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