Zehn Fragen : Die Kunstliebhaberin

Kunstfreunde im Schleswig-Holstein-Haus: Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und die bisherige Kulturbüro-Chefin Marita Schwabe (l.) begrüßten Björn Engholm.
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Kunstfreunde im Schleswig-Holstein-Haus: Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und die bisherige Kulturbüro-Chefin Marita Schwabe (l.) begrüßten Björn Engholm.

Marita Schwabe hat die städtischen Kultureinrichtungen im Kulturbüro zusammengeführt, jetzt gibt sie dessen Leitung ab

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20. August 2016, 16:00 Uhr

Vor 13 Jahren führte Marita Schwabe, die Leiterin der Volkshochschule, die kommunalen Kultureinrichtungen der Stadt unter dem Dach des Kulturbüros mit dem Ziel zusammen, Kräfte zu bündeln und Synergieeffekte zu schaffen. Das ist gelungen. Jetzt legt die 60-Jährige dieses Aufgabenfeld aus gesundheitlichen Gründen in jüngere Hände und konzentriert sich wieder auf die Volkshochschulleitung. Redakteur Bert Schüttpelz stellte ihr die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?
In der Schelfstadt. Ich mag deren Altstadtcharakter mit den grünen Höfen und vielen kleinen Geschäften und Restaurants.

Was würden Sie als Oberbürgermeisterin in Schwerin sofort ändern?
Ich würde alles mir Mögliche für den Erhalt von Kunst und Kultur in Schwerin tun. Aber ich weiß natürlich auch, dass das nicht allein in meiner Hand liegen würde.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe als Schülerin in den Herbstferien mit meinem Opa an einer Kartoffelsortiermaschine in Brüel gearbeitet. Das Geld habe ich gespart und mir später ein Fahrrad gekauft.

Was würden Sie gerne können?


Ich möchte ein Instrument richtig gut spielen können. Ich habe vor einiger Zeit mit Geige angefangen, aber noch einen weiten Weg vor mir.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Mein Enkel Arthur.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„33 Bogen und ein Teehaus“ von der Iranerin Mehrdad Zaeri-Esfahani. Es geht um Flucht, Migration und Neuanfang.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich sitze nur höchst selten vor dem Fernseher und wenn doch mal, dann schaue ich Sport oder Nachrichten.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Früher hatte ich mir gewünscht, mal mit Richard von Weizsäcker zu plaudern. Leider ist er jetzt schon tot.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich habe von meiner Familie ein zweieinhalbstündiges Tonbandprotokoll von einem Gespräch bekommen, das mein Sohn mal mit meiner Mutter geführt hat. Da wird die Erinnerung an sie wieder lebendig.
Was werden Sie als Rentnerin machen?
Ganz viele schöne Sachen. Das Wichtigste dabei ist aber, dass ich dann alles, was ich immer mal machen wollte, auch mit entsprechender Ruhe und mit Muße tun werde.

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