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Zeitung für die Landeshauptstadt

13. Dezember 2017 | 23:39 Uhr

Schweriner Köpfe : Die Kamera ist immer mit dabei

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gewerkschafter Tobias Packhäuser wohnt seit November in Schwerin und entdeckt die neue Heimat am liebsten fotografisch

svz.de von
erstellt am 28.Apr.2017 | 23:16 Uhr

Vor zehn Jahren wurde Tobias Packhäuser Mitglieder in der Gewerkschaft Ver.di – erst ehrenamtlich, seit September 2012 ist er hauptamtlich Jugend-Bildungsreferent. Wenn er nicht fotografiert oder Musik hört, liest er sehr gerne – meist historische Romane ab der Industrialisierung. „Da kommt der Gewerkschafter in mir durch.“ Christina Köhn stellte dem Neu-Schweriner die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin? Den Burg- und Schlossgarten schätze ich sehr wegen der Vielfalt. Dort gibt es zu jeder Tageszeit und Witterung immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern? Zunächst würde ich die Kinder- und Jugendarbeit finanziell auf solide Füße stellen. Es darf nicht nur Geld für das Personal, sondern es muss auch welches für Aktivitäten geben. Außerdem würde ich das Krankenhaus rekommunalisieren, weil Gesundheit nicht wirtschaftlich behandelt werden darf.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben? Als Vertragsamateur im Handball bei Fortuna Neubrandenburg. Wofür ich es ausgegeben habe, weiß ich nicht mehr, im Zweifel für neue Turnschuhe.
Was würden Sie gerne können? Ich würde gerne ein Instrument spielen. Gitarre, Schlagzeug und Keyboard habe ich mal probiert, aber es hat nicht gereicht. Außerdem wäre ich gerne handwerklich begabt. Ein Bild aufhängen ist für mich schon eine Herausforderung.
Wer ist Ihr persönlicher Held? Esther Bejarano, die ich bereits mehrmals auf Veranstaltungen treffen durfte. Sie hat Ausschwitz überlebt und setzt sich noch heute mit Konzerten und Lesungen für die Erinnerungen ein.
Welches Buch lesen Sie gerade? „Die Schwedischen Gummistiefel“ von Henning Mankell. Das ist mein erster Schwede und ich bin begeistert von der Blumigkeit der Sprache.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie? Als „Shadow Hunters“ noch lief, habe ich dienstags nie eine Folge verpasst. Jetzt schaue ich die aktuelle Staffel von „Suits“ auf Netflix.
Wen würden Sie gerne mal treffen? Den Trainer vom FC St. Pauli: Ewald Lienen. Er ist bodenständig und spricht die Menschen an.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen? Es war ein Fahrrad zu Weihnachten von meinen Eltern, das am Heiligabend in der Küche versteckt stand. Ich sollte etwas holen und es dabei entdecken, bin aber ohne Licht in die Küche gegangen und habe es so übersehen. Da musste ich noch mal laufen.
Was werden Sie als Rentner machen? Reisen und Fotografieren – ein bestimmtes Ziel habe ich nicht.

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