Schwerin gestern und Heute : Die Heimat von oben

2015: Hotel, Kino, Einkaufspassage, Restaurant, Büros und Wohnhäuser bestimmen heute das Bild am Bleicherufer.
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2015: Hotel, Kino, Einkaufspassage, Restaurant, Büros und Wohnhäuser bestimmen heute das Bild am Bleicherufer.

Schwerin, wie hast du dich verändert: In einer neuen Serie dokumentiert SVZ die Entwicklung der Landeshauptstadt / Teil 1: Bleicherufer

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22. Januar 2016, 12:00 Uhr

Der Gang durch die Stadt zeigt: Es hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert. Fassaden wurden saniert und Ruinen wieder hergerichtet, Altes ist verschwunden und viel Neues entstanden. Am besten ist das mit einem Blick von oben zu erkennen.

Wir wollen mit einer kleinen Serie eine Auswahl von Aufnahmen zeigen, an denen Veränderungen in den Stadtteilen deutlich abzulesen sind. Die Bilder hat die Vermessungs- und Geoinformationsbehörde des Landkreises Ludwigslust-Parchim und der Landeshauptstadt Schwerin zur Verfügung gestellt. Die gibt regelmäßige Befliegungen in Auftrag. Die daraus entstandenen Fotos dienen Stadtplanern, Architekten und auch Versorgungsunternehmen als Entscheidungshilfen. Aber auch jeder interessierte Bürger kann solche Aufnahmen im Bürgerbüro im Stadthaus erwerben.

Die unterschiedliche Bildqualität resultiert aus der Art der Aufnahmen. Während 1991 noch mit einem Film gearbeitet wurde und die Fotos nachträglich digitalisiert werden mussten, entstanden die Bilder 2015 gleich digital.

Wir beginnen heute mit einem Areal in der Feldstadt. Auf dem rechten Foto ist der am 2. Januar 1886 eröffnete Schlachthof zu sehen und der Sportplatz an der Bleicherstraße.

Der Sportplatz ist Anfang der 1990er-Jahre einer Wohnbebauung gewichen. Die meisten Gebäude des Schlachthofs wurde 1993 abgerissen. Stehen geblieben ist die historische Rinderschlachthalle, in der sich ein Restaurant befand, das heute jedoch geschlossen ist.

Auch das Verwaltungsgebäude ist noch erhalten. Hier arbeitet jetzt die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern. Neu gebaut wurde auf dem Schlachthofareal das Hotel mit den strahlenartig verlaufenden Büroanbauten. Gut zu erkennen ist auch das Kino Mega Movies an seiner großen Dachfläche. Eine ebenfalls neu gebaute Einkaufspassage gleich nebenan steht inzwischen weitgehend leer.

Auch die deutlich größere Breite der Eisenbahnunterführung ist auf dem Bild von 2015 gut auszumachen. Im Jahr 1991 war das nur ein schmaler Durchlass, durch den sich der damals rasant zunehmende Verkehr quälen musste.

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