Die Gesichter auf der SVZ-Bahn

„Meine Heimat – meine Zeitung“ – unter diesem Motto rollt die neu gestalte Straßenbahn durch die Landeshauptstadt. Sie hält auch direkt vor dem Verlagshaus.
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„Meine Heimat – meine Zeitung“ – unter diesem Motto rollt die neu gestalte Straßenbahn durch die Landeshauptstadt. Sie hält auch direkt vor dem Verlagshaus.

Familie Spelling hat eine ganz besondere Beziehung zur Schweriner Volkszeitung – und fährt jetzt als unser Werbebotschafter durch die Stadt

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11. März 2016, 15:01 Uhr

Jetzt rollt sie wieder durch Schwerin, die SVZ-Bahn. In den vergangenen Wochen war die markante Straßenbahn gründlich renoviert worden, der Lack wurde aufgefrischt und der ganze Zug bekam ein neues Erscheinungsbild. Das symbolisiert, was die SVZ ausmacht: Sie ist heimatverbunden, spannend, unterhaltsam, modern – ein Medium für die ganze Familie. Entweder als klassisches Druckerzeugnis oder als e-Paper auf dem iPad.

Doch wer sind die Menschen, die auf der Bahn zu sehen sind  ? Das ist Familie Spelling aus Peckatel. Und die hat ein ganz besonderes Verhältnis zur SVZ. „Ich bin mit der Volkszeitung groß geworden“, sagt Manfred Spelling. „Mein Großvater hatte sie gleich nach dem Krieg abonniert. Für mich gehört sie zum Leben einfach dazu. Als mein Opa starb, übernahm mein Vater das Abo und dann ich“, erzählt der Rentner. Für ihn steht fest: Er möchte die Zeitung nicht missen.

„Uns verbindet aber noch mehr mit der SVZ“, sagt seine Frau Karin schmunzelnd: „Durch sie haben mein Mann und ich uns nämlich kennen gelernt.“ Und dann erzählt sie: „Als ich seine Annonce las, dachte ich: Das muss ein toller Mann sein. Groß, stark, fleißig und mit einem eigenen Auto. Ich habe ihm sofort geschrieben. Postwendend kam die Antwort. Es war Liebe auf den ersten Blick“, sagt Karin Spelling glücklich.

Doch die Geschichte geht noch weiter – mit Tochter Madlen. Auch sie hat durch die SVZ ihre große Liebe gefunden. „Ich saß bei meinen Eltern im Wohnzimmer und habe Zeitung gelesen. Von vorne bis hinten. Da stieß ich auf eine Annonce, die unheimlich interessant klang“, erinnert sie sich. „Ich habe mir gedacht, ich könnte ihm ja mal schreiben.“

„Das hat sie so überwältigend gemacht, dass ich gar keine andere Zuschrift mehr geöffnet habe, sondern mich gleich mit Madlen verabredet habe“, sagt ihr Ehemann Henry. Es funkte und dauerte nicht lange, und die beiden gaben sich das Ja-Wort.

Die SVZ aber blieb weiter fester Begleiter im Leben der Familie Spelling. „Wir sitzen am Wochenende gemeinsam am Frühstückstisch, lesen die Zeitung und unterhalten uns über aktuelle Themen“, erzählt Madlen Spelling. Selbst ihr sechsjähriger Sohn könne sich schon für die SVZ begeistern und auch die kleine Tochter schaue sich so manches Mal an Bildern fest.

„Ich schaue mir die Kinderseite mit Piet und Paula an und Fußballbilder auch“, erklärt der sechsjährige Malte. „Ich gucke als erstes in die Sportseiten“, sagt Papa Henry. „Für mich ist das Lokale das Wichtigste. Damit fange ich immer an“, sagt Mama Madlen und den Opa interessiert alles, was mit Landwirtschaft und Tieren zu tun hat. „Und natürlich die Annoncen“, fügt Manfred Spelling hinzu. Und Oma Karin? „Ich lese die SVZ jeden Tag von vorn bis hinten“, sagt sie.

Jetzt rollen die Spellings als Werbebotschafter für ihre Heimatzeitung durch die Stadt. Ein bisschen stolz seien sie darauf schon, sagen sie.

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