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Schweriner Wirtschaft : Die fliegenden Sessel aus Schwerin

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Produktionsstart im neuen Werk der Firma Zim Flugsitz in den Göhrener Tannen. 60 neue Arbeitsplätze in der ersten Ausbaustufe

von
erstellt am 03.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Neun Monate nach der Grundsteinlegung für das neue Werk der Zim Flugsitz GmbH im Industriepark Göhrener Tannen ist dort jetzt die Produktion angelaufen. „In der nächsten Woche wird die erste Lieferung von in Schwerin gefertigten Flugsitzen diesen Betrieb verlassen“, kündigte Peter Zimmermann, gemeinsam mit seiner Frau Angelika Inhaber und Geschäftsführer des Unternehmens, gestern bei der Eröffnungsfeier an.

Künftig sollen 20 000 Flugsitze jährlich in Schwerin hergestellt werden. In der zweiten Ausbauphase könnte die Produktion je nach Auftragslage noch erheblich erhöht werden. Derzeit arbeiten rund 30 Mitarbeiter an zwei Produktionslinien, demnächst folgt Nummer drei. Dann wird sich die Mitarbeiterzahl auf 60 erhöhen.

Zur feierlichen Eröffnung des Schweriner Werks konnte Familie Zimmermann Repräsentanten zahlreicher Fluglinien wie der Japan Airlines und der Lufthansa, Vertreter mehrerer Flugzeugbauer wie Airbus und Bombadier sowie viel Politprominenz begrüßen. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries sprach von einer Erfolgsgeschichte des Familienunternehmen, das mit dem Schweriner Werk „zur weltweiten Nummer vier der Flugsitzhersteller“ aufsteigen werde. Ministerpräsident Erwin Sellering freute sich über die Signalwirkung. Denn es wird sich mit dem Feinblechverarbeiter BVS gleich noch ein Zim-Zulieferer in Schwerin ansiedeln. Sellering lobte das Engagement der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes. Invest in MV habe die ersten Kontakte zu den Markdorfer Unternehmern geknüpft und sie für Schwerin begeistern können.

„Die Wirtschaftsförderer des Landes und der Stadt haben uns in allen Belangen super unterstützt“, bestätigt Peter Zimmermann. Das habe dazu beigetragen, dass die Entscheidung für Schwerin fiel. Die Nähe zu Hamburg sei natürlich wichtig gewesen, aber auch die Gewissheit, hier qualifiziertes, motiviertes Arbeitskräftepotenzial zu finden, so Zimmermann.

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Markdorf in Baden-Württemberg. Der Umsatz belief sich 2015 auf rund 50 Millionen Euro.

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