Schwerins Neues Zentrum : Der Marienplatz ist fertig!

Ministerpräsident Erwin Sellering dankte den Bauleuten für ihre erfolgreiche Arbeit. Reinhard Klawitter
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Ministerpräsident Erwin Sellering dankte den Bauleuten für ihre erfolgreiche Arbeit. Reinhard Klawitter

Die Landeshauptstadt hat ein neues Herz: Nach achtmonatiger Umgestaltung ist der Marienplatz gestern feierlich übergeben worden. Rund 3,5 Millionen Euro wurden in die Sanierung des Zentrums investiert.

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30. November 2012, 08:35 Uhr

Altstadt | "Schwerin ist noch ein Stück schöner geworden." Ministerpräsident Erwin Sellering sprach den mehreren hundert Gästen, die gestern Nachmittag zur feierlichen Übergabe des umgestalteten Marienplatzes gekommen waren, aus dem Herzen. "Ich freue mich immer, wenn ich jetzt über den Platz gehe", sagte der Regierungschef, der den Landeshauptstädtern zum "neuen Herz von Schwerin" gratulierte. Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow dankte Sellering für die Förderung durch das Land. "Wir haben unser Versprechen gehalten", betonte sie zugleich. "Die Platz ist pünktlich fertig geworden." Nicht nur die vielen Bauarbeiter, sondern auch die Fahrer des Nahverkehrs hätten während der Sanierung des Marienplatzes eine Mammut-Leistung vollbracht, so Gramkow, die gestern schon vor der Platz-Übergabe beim Nahverkehr kleine Präsente abgegeben hatte.

Eine Dankeschön-Party für die Bauleute fand in den Schweriner Höfen statt. Baustellen-Koordinator Reinhard Henning erhielt als Anerkennung für seine Leistungen ein originales Schienenstück vom alten Marienplatz. In der Marienplatz-Galerie wurde eine Ausstellung mit Bildern des Fotografen Hans-Dieter Hentschel eröffnet, die die Bauarbeiten dokumentiert. Im März hatten die Arbeiten begonnen. Der Marienplatz wurde unterirdisch saniert und mit allen erforderlichen Medien wie Wasser, Abwasser, Strom, Telekommunikation und Fernwärme neu ausgestattet. Für die Sanierung der Verkehrsflächen wurden 2600 Quadratmeter Natursteinpflaster, 130 Quadratmeter Mosaikpflaster und 2000 Quadratmeter Betonplatten verlegt. Nach Angaben von Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff wurden insgesamt 3,5 Millionen Euro investiert, da runter auch EU-Mittel. Was die Elbphilharmonie für Hamburg sei der Marienplatz für Schwerin, sagte Björn Bick von der Baufirma Matthäi bei der Übergabe. Mit einem entscheidenden Unterschied: "In Schwerin wurde der Terminplan eingehalten."

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