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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. Oktober 2017 | 17:23 Uhr

Allein unter Frauen : Der Mann von der Theaterkasse

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sebastian Keller fühlt sich wohl inmitten einer Frauentruppe im Servicebereich des Theaters und beantwortet heute die 20 Fragen der SVZ

svz.de von
erstellt am 18.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Wer eine Theaterkarte kauft oder per Telefon bestellt, hat meist mit einer Frau zu tun, das weibliche Geschlecht dominiert den Servicebereich des Mecklenburgischen Staatstheaters. Die einzige Ausnahme ist Sebastian Keller. Der 25-jährige Schweriner ist gelernter Bürokaufmann und verstärkt in Spitzenzeiten das Kassen-Team. Heute beantwortet er im Gespräch mit Bert Schüttpelz die 20 Fragen der SVZ.

 

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Das ist der Lankower See. Ich gehe dort mit meinem Hund sehr gerne am Ufer spazieren. Da findet man noch Natur pur.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Ich würde versuchen, mehr Ordnung und Sauberkeit in der Stadt durchzusetzen. In jüngster Zeit gibt es wieder so viele Hundehaufen in der Innenstadt.

Wo kann man Sie in Schwerin am ehesten treffen?

An meinem Arbeitsplatz hier im Theater.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich habe in einem Gartenbaubetrieb geholfen, zum Beispiel beim Unkrautjäten und Kübelpflanzengießen.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Für Zugfahrten.

Was würden Sie gerne können?

Ich würde mich selbst gerne besser organisieren können, weil ich oft viele Sachen durcheinander mache.
Was stört Sie an anderen?

Wenn Leute ständig nörgeln und immer an anderen etwas auszusetzen haben.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Eine Kollegin erzählte gerade, dass jemand per Telefon Karten für „Club Porno“ bestellen wollte. Gemeint war natürlich das Stück „Kap Horn“.

Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?

Ich habe Karten für das Bundesliga-Spiel Hannover gegen Dortmund gekauft, obwohl ich knapp bei Kasse bin.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Es gibt viele Leute, bei denen mir dies oder jenes imponiert. Ich bewundere zum Beispiel, wenn sich jemand perfekt organisieren kann.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese gerade „Das Lied von Eis und Feuer “ von George R. R. Martin.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Ich bin kein Fernseh-Fan. Das einzige, was ich relativ häufig schaue, ist die Sportschau.

Wo trifft man Sie eher: beim Fußball, Handball oder Volleyball?

Ich war früher gern mit meinem Opa bei den Post-Spielen in der Kongresshalle.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Da fällt mir spontan niemand ein. Man muss ja auch ein Thema haben, über das man dann redet.

Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Deutsche Küche, manchmal auch griechische.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Mit „Nicht allein“ von den Ärzten. Das war mein erstes Live-Konzert.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Das war mein erstes Auto, das ich von meinen Eltern geschenkt bekommen habe. Das war eine echte Überraschung. Den Fiesta habe ich immer noch.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Ich würde gern nochmal an die Ostküste der USA und Kanadas reisen.

Was werden Sie als Rentner machen?

Auswandern, wenn ich ein Land finde, das mir gefällt. Oder zumindest mal längeren Urlaub im Ausland machen.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Meinen alten Berufsschullehrern von der Niklot-Schule.

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