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Zeitung für die Landeshauptstadt

21. Oktober 2017 | 17:58 Uhr

Eisbahn in Demen : Demener wagen sich aufs Glatteis

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bürgermeisterin lobt beim Neujahrsempfang das Engagement der Einwohner, nebenan vergnügen sich die Kinder auf der neuen Eisbahn

svz.de von
erstellt am 09.Jan.2017 | 16:00 Uhr

Aufs Glatteis ließ sich die Bürgermeisterin von Demen nicht führen. Denn für Heidrun Sprenger stand an diesem Nachmittag noch der Neujahrsempfang im Feuerwehrgerätehaus an. Doch die neue Eisbahn gleich nebenan schaute sie sich dennoch kurz vor der Festlichkeit an. „Toll, was die aktive Dorfgemeinschaft hier für die Kinder geschaffen hat“, freute sich Sprenger.

Ideengeber der mit einfachen Mitteln gezauberten Eisbahn ist Henrik Lemcke. Der Betreiber des Dorfladens hat mit Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr die Eisbahn angelegt. Denn das Eislaufvergnügen soll den Kindern nicht nur Freude bereiten, sondern sie auch schützen. „Hintergrund des Ganzen ist auch, dass die Kinder so eine sichere Fläche zum Eislaufen haben und nicht auf eine halbgefrorene Eisdecke auf dem See gehen“, so Lemcke, der an diesem Nachmittag mit Kartoffelpuffern und heißen Getränken parat stand.

Aufs Eis traute sich nicht nur die fünfjährige Ida mit dem zwölfjährigen Brian, sondern auch die neunjährige Anna. Sie urteilte positiv über die erstmalig in Demen angelegte Bahn. „Früher gabs hier im Winter nicht so viele Möglichkeiten, mit der Eisbahn ist es schon besser.“

Was die Gemeinschaft noch so alles im Jahr 2016 geschafft hat, darauf ging Heidrun Sprenger beim Neujahrsempfang ein. Dort dankte sie den vielen Helfern, die unter anderem Projekte wie den Badesteg und den Dorfladen unterstützt haben. Außerdem thematisierte sie die noch nicht vollständig abgeschlossene Integration von 150 Asylbewerbern, die die Gemeinde vergangenes Jahr zugewiesen bekam, und sprach auch das Vorhaben an, die Kindertagesstätte ins Gemeindezentrum zu verlegen und in diesem Zuge ein Mehrgenerationenhaus zu bauen. „Dafür bedarf es aber noch der Genehmigung von Fördermitteln“, so die Bürgermeisterin.

Zum Schluss ging ihr Dank auch noch an vier „besonders fleißige junge Helfer“ der Jugendfeuerwehr: Sven Pekrul, Johannes Höftmann, Philipp Jäger und Brian Geyer bekamen kleine Präsente überreicht.

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