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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 02:20 Uhr

Jubiläum : Demener lassen es zum 750. richtig krachen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Umzug durchs Dorf mit 40 Fahrzeugen und Schaubildern bildete Höhepunkt in der Jubiläumswoche

von
erstellt am 31.Mai.2015 | 21:00 Uhr

Alle Demener waren am Sonnabend auf den Beinen. Der große Festumzug bildete den Höhepunkt zur 750-Jahr-Feier des Dorfes. Mehr als 40 Wagen und Schaubilder bildeten den langen Tross, der sich durch alle Straßen des Dorfes wälzte. „Das sind sogar mehr als sich angemeldet hatten“, stellte Torsten Jäger bei der Einweisung fest, um sich nach dem Startschuss selbst einzureihen. Vornweg marschierten ein Fanfarenzug sowie Bürgermeisterin Heidrun Sprenger und Gefolgsleute in schmucken, historischen Gewändern. Schließlich kann das Dorf auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Urkundlich erstmals erwähnt wurde Demen am 26.    Mai 1265 – im Zusammenhang mit einem Verkauf ans Kloster Dobbertin. Dass danach die Uhren nicht still standen, zeigten die Demener in ihrem Umzug: Historie und Moderne wechselten sich ab. Frau Pastor und Herr Doktor durften jeweils in einer Kutsche Platz nehmen. Einfache Landleute gingen zu Fuß. Land- und Feuerwehrtechnik aus verschiedenen Epochen waren ebenso zu bestaunen, wie Wartburg, Trabi und Mopeds der Simsonfamilie. Angler, Sportler, Karnevalisten und andere Vereinsleute durften natürlich nicht fehlen. „Toll – wie schon die ganze Festwoche“, freute sich Lotti Repka. Die 87-jährige gebürtige Demerin hat ihr ganzes Leben im Dorf verbracht. „Deshalb konnte ich viele Erinnerungen und Geschichten in die Chronik einbringen“, erzählte die Senioren stolz. Denn zum Jubiläum wurde eine Festschrift verfasst, die pünktlich fertig und am Sonnabend auch verkauft wurde.

Lotti Repka gehörte am Sonnabend zu den Demenern, die nicht im Festumzug mitliefen. „Dafür bin ich zu alt.“ Sie hatte stattdessen ihre ganze Familie eingeladen und wartete vor dem geschmückten Haus auf den langen Tross, um die Dorfgeschichte an sich vorbei ziehen zu lassen und den Helfern zuzujubeln.

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