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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. Dezember 2017 | 11:03 Uhr

Theater-Zukunft : Debatte um den Wert der Kunst

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hochrangig besetzte Runde diskutiert im Staatstheater über mehr als nur die Finanzen der Spielstätten und Orchester in Mecklenburg-Vorpommern.

svz.de von
erstellt am 12.Jan.2014 | 08:00 Uhr

Auch im neuen Jahr sorgt die ungeklärte Zukunft der Theater- und Kulturlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern für Diskussionen, sei es kulturpolitisch unter den Parteien oder innerhalb der betroffenen Kultureinrichtungen selbst. Aus diesem Anlass lädt die Regionalgruppe MV der Kulturpolitischen Gesellschaft zur Podiumsdiskussion „Perspektiven. Kulturland MV?!“ mit namhaften Vertretern aus Wirtschaft und Kultur am Mittwoch, dem 15. Januar, um 19 Uhr ins Große Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin ein.

Die Theaterstrukturreform für Mecklenburg-Vorpommern hat das ganze Jahr über für Diskussionen gesorgt, und die sind noch immer nicht am Ende, denn viele Fragen bleiben ungeklärt. Dies gibt Anlass, das Thema über die Theater oder Orchester hinaus aus neuer Perspektive zu betrachten. Nicht das Geld, sondern der Wert von Kultur steht im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion, an der alle kulturinteressierten Besucher sich beteiligen können, so Dr. Rita Gerlach-March, Vorsitzende der Regionalgruppe MV der Kulturpolitischen Gesellschaft.

Unter der Moderation der Direktorin des NDR-Funkhauses Schwerin, Elke Haferburg, werden auf dem Podium Platz nehmen: Dr. Susanne Winnacker, Rektorin der Hochschule für Musik und Theater Rostock, Christoph Müller, Sammler und Kunstmäzen, Konsul Horst Rahe, Deutsche Seerederei, Mitbegründer und Aufsichtsratsmitglied der Musikfestspiele, Horst-Rahe-Stiftung zur Begabtenförderung sowie Professor Klaus Zehelein, Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Präsident der Bayerischen Theaterakademie.

Die Veranstaltung ist inspiriert von der Ständigen Konferenz der Theaterintendanten Mecklenburg-Vorpommerns, die sich seit November 2013 für die Kommunikation zwischen Kulturschaffenden und Kulturpolitik einsetzt. Ziel ist es, Perspektiven für die Entwicklung der Kulturlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu diskutieren, zu formulieren und zu unterstützen. Die Podiumsdiskussion wird für Stimmen aus dem Publikum geöffnet. Besucher sind herzlich eingeladen, Visionen und mögliche konkrete Schritte zu formulieren. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wird im Konzertfoyer die Möglichkeit geboten, sich in ungezwungener Atmosphäre zu treffen und das Thema zu vertiefen. Es gibt Raum, Kontakte zu knüpfen und mit Künstlern, Kulturpolitikern und dem Publikum zu diskutieren. Für die Veranstaltung gibt es kostenlose Platzkarten an der Theaterkasse.

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