zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 06:18 Uhr

Ausblick 2015 : Das müssen die Schweriner wissen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

2015 bringt einige Veränderungen mit sich, die die Bewohner der Landeshauptstadt auf dem Schirm haben sollten

von
erstellt am 03.Jan.2015 | 16:00 Uhr

Das neue Jahr bringt einige Veränderungen für die Schweriner mit sich: Ob Eintrittspreis in die neue Schwimmhalle oder Elternbeiträge für die Kita-Vollverpflegung – SVZ gibt einen Überblick.

 

Schwimmhalle
Mit Eröffnung der neuen Schwimmhalle Ende Januar kostet eine Einzelkarte für Erwachsene 4,50 Euro für drei Stunden (vorher 3,50 Euro für zweieinhalb Stunden). Kinder und Jugendliche zwischen vier und 17 Jahren sowie Azubis, Studenten, Schwerbehinderte und Inhaber der Schwerin Card zahlen 2,50 Euro (vorher zwei Euro für 2,5 Stunden). Neu ist die Familienkarte (mindestens ein Erwachsener und zwei Kinder) für acht Euro.

 

Bewohnerparkzonen
In der Landeshauptstadt werden die Bewohnerparkzonen schrittweise zu Parkraumbewirtschaftungszonen. Das heißt: Bewohner dieser Zonen können bei der Stadtverwaltung einen besonderen Parkausweis beantragen. Sie benötigen dann keine Parkscheibe mehr. Eine Einzelbeschilderung gibt es jetzt nur noch bei Feuerwehrzufahrten, notwendigen Halt- und Parkverboten sowie Behindertenparkplätzen.

Nach der Bewohnerparkzone J (nördliche Paulsstadt) werden 2015 die heutigen Bewohnerparkzonen F – Feldstadt, G – südliche Paulsstadt (Von-Thünen-Straße) und H – Mittlere Paulsstadt (Demmlerplatz) umgestellt.

Kitaverpflegung
In den Kindertagesstätten wird die Vollverpflegung ab 1. Januar verbindlich eingeführt. Kosten und Abrechnungsverfahren können nach Anbietern bzw. Trägern differieren. In Zahlen ausgedrückt: 3,90 Euro bei Schwerin Menü. 4,13 Euro bei Dussmann – für einen Ganztagsplatz mit Frühstück, Obstpause, Mittag, Vesper und Getränken. An den beiden 24-Stunden-Kitas kostet die Vollverpflegung 4,45 Euro am Tag.


Steuern
Der Hebesatz für die Grundsteuer A erhöht sich von 300 auf 400 Prozent. Die Grundsteuer A wird für landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzte Flächen sowie für Kleingartenflächen erhoben.

Die Steuer auf einen Spielautomaten in einer Spielhalle beträgt derzeit 18 Prozent. Diese Steuer soll auf 20 Prozent angehoben werden.

Die Hundesteuer steigt von derzeit 90 Euro auf 108 Euro für den Ersthund.

Nahverkehrspreise
Die Nahverkehrspreise sind um durchschnittlich 18,3 Prozent im Vergleich zu November gestiegen. Der Einzelfahrschein für Erwachsende verteuerte sich von 1,50 auf 1,80 Euro, der Kinderfahrschein von 0,90 Euro auf 1,10 Euro. Wieder eingeführt wurde ein Kurzstreckenfahrschein für 1,50 Euro, der für drei Streckenabschnitte gilt.
 

Taxipreise
Gerade Taxifahrten auf Kurzstrecken sind seit 1. November bis zu 12,5 Prozent teurer geworden. Der Tarif stieg für Strecken ab dem dritten und vierten Kilometer auf zwei Euro (vorher 1,50 Euro). Die Tarife für den ersten und zweiten (2,50 Euro) sowie ab dem fünften Kilometer (1,50 Euro) bleiben konstant. Neu: ein Aufschlag von einem Euro für bargeldlose Zahlung.


Stadtbibliothek
Es erhöhen sich die Entgelte der Jahreskarte von bisher 15 Euro auf 18 Euro, ermäßigt von bisher acht auf neun Euro. Die Kosten der Partnerkarte steigen von 20 auf 25 Euro. Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren können weiterhin die Angebote der Stadtbibliothek kostenfrei nutzen.

 

Biotonne
Die Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft (SAS) übernimmt ab 1. Januar die Entleerung der Bio-Tonnen. Dafür wurden neue Tonnen mit einem Fassungsvermögen von 120 oder 240 Litern verteilt. Wurde der Behälter gewechselt, kann er wie gewohnt genutzt werden. Alle Bio-Tonnen erhalten eine eigene Identifikationsnummer, um sie eindeutig einem Grundstück zuzuordnen. Hierfür werden die Tonnen mit einem Chip versehen.

 

Friedhöfe
Ab 1. April wird es neue Grabarten – mit neuen Gebühren – geben. So zum Beispiel die häufig gewünschte Kindergemeinschaftsgrabstätte, für Kinder die nicht in der Grabstelle für stillgeborene Kinder bestattet werden dürfen. Oder aber die Kindergemeinschaftsgrabstätte für Verstorbene bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr im Waldfriedhof.
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen