Sturmschäden Schwerin : Das lange Aufräumen

An der Straße von Medewege nach Wickendorf liegen noch umgestürzte Bäume.
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An der Straße von Medewege nach Wickendorf liegen noch umgestürzte Bäume.

Aufarbeitung der Sturmschäden im Schweriner Stadtgebiet zieht sich noch bis in die nächsten Wochen hin

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10. Januar 2018, 08:00 Uhr

Die jüngsten Stürme zum Jahresbeginn haben in Schwerin zwar kaum Schäden angerichtet, die Feuerwehr musste nur in der Plater Straße und im Consrader Weg umgefallene Bäume wegräumen. Doch Windbruch von den Herbststürmen ist noch überall im Stadtgebiet zu finden. So liegen zum Beispiel an der Verbindungsstraße von Medewege nach Wickendorf haufenweise Äste von umgestürzten Alleebäumen auf dem Acker. Nur die Stämme wurden bislang abtransportiert. Am Straßenrand der Ludwigsluster Chaussee wartet auf Höhe Alte Gartenstadt seit Orkan Xavier ein abgebrochener Baum auf seinen Abtransport. Ein paar Meter weiter nahe der Tankstelle hängt eine abgeknickte Krone im Gebüsch. Die Liste ließe sich fortsetzen. SVZ-Leser wundern sich, dass die Sturmschäden noch immer nicht beseitigt sind.

Ilka Wilczek, die Werkleiterin der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS), kann Auskunft geben: „Wir werden allen Windbruch, für den wir zuständig sind, in den nächsten Wochen beseitigen“, versichert sie. Ihre Mitarbeiter hätten schon vieles, aber eben nicht alles geschafft. Denn angesichts der Menge der umgefallenen Bäume und abgebrochenen Äste werde diese Arbeit noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

„Wir gehen abschnittsweise vor“, erläutert Wilczek. Zuerst sei dort gehandelt worden, wo Gefahr im Verzug war. Dann seien die Straßen und Wege freigeräumt worden, für die die Stadt die Verkehrssicherungspflicht hat. Dazu gehöre auch der Waldfriedhof. „Den haben die Herbststürme besonders schwer getroffen“, sagt die Werkleiterin. Mehr als 70 Bäume seien dort umgestürzt. Auch am Consrader Weg und bei Wickendorf seien Dutzende Stämme gefallen. „Ich gehe davon aus, dass wir mit dem großen Aufräumen im ersten Quartal fertig werden“, so die SDS-Chefin. Denn wegen des Windbruchs könnten die turnusmäßig vorgesehenen Arbeiten nicht liegenbleiben, weil das Zeitfenster begrenzt ist. So seien in dieser Woche unter anderem Pflegearbeiten an Bäumen in der Graf-Schack-Allee und in der Mecklenburgstraße vorgesehen.

Zugleich weist sie darauf hin, dass die SDS keineswegs für alle Bäume im Stadtgebiet zuständig sind. Für den Wald am Franzosenweg zum Beispiel sei die Forst zuständig, für den Schlossgarten das Land, für viele andere Grundstücke die Privateigentümer.

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