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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. August 2017 | 23:39 Uhr

Zehn Fragen an : Das Gesicht der Flüchtlingshilfe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Claus Oellerking ist Mitbegründer der ehrenamtlich organisierten Schweriner Initiative und führt eine Beratungsagentur

Als vor einem Jahr eine gewaltige Flüchtlingswelle nach Deutschland schwappte und auch Schwerin erreichte, standen viele Behörden rat- und tatenlos da. Doch es gab auch engagierte Menschen, die sofort mit anpackten und praktische Hilfe auf den Weg brachten. Einer von

ihnen war Claus Oellerking, der der Schweriner Flüchtlingshilfe ein Gesicht gab. Und er steht noch immer in der ersten Reihe dieser Initiative. Redakteur Bert Schüttpelz stellte ihm die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Claus Oellerking: Auf dem Schweriner See, am liebsten mit dem Boot vor Kalkwerder. Aber ich liebe es auch, in der Altstadt in einem Straßencafe zu sitzen.

Was würden Sie als Oberbürgermeisterin in Schwerin sofort ändern?

Ich möchte den Job von Frau Gramkow nicht haben. Ich finde, sie macht ihre Arbeit ziemlich gut und ich unterstütze sie lieber in der Flüchtlingshilfe.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Mit Rasenmähen. Ich habe bei unseren Nachbarn die Rasenpflege übernommen. Mit dem Geld wollte ich mir eine gute Jeans kaufen.
Was würden Sie gerne können?

Müßiggang. Ich bin immer aktiv und nehme mir meist mehr vor, als ich schaffen kann.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Als Kind war das für mich Albert Schweitzer. Jetzt gehören noch andere Menschen dazu, die sich dafür einsetzen oder eingesetzt haben, die Gesellschaft voranzubringen und die Welt zu verändern, wie etwa der Dalai Lama, Fidel Castro oder Nelson Mandela.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich habe nachgezählt: Auf meinem Nachttisch liegen sechs. Gerade am Wickel habe ich „Frieden kriegt man nicht“ von André Brie. Den habe ich vor kurzem bei einem äußerst spannenden Vortrag im Schleswig-Holstein-Haus erlebt und mir sofort das Buch gekauft.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Früher hätte ich „Polizeiruf 110“ genannt, aber auch der ist flach geworden wie das ganze Fernsehprogramm.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Fidel Castro. Ich finde seine Biografie sehr beeindruckend und würde mich gern mit ihm darüber unterhalten, was aus seiner Sicht gut gelaufen ist auf Kuba und was nicht und warum.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Das trage ich tagtäglich: Das ist eine Glashütte-Armbanduhr, die ich von meiner Frau habe.
Was werden Sie als Rentnerin machen?

Zuerst die Welt retten und dann Gitarre spielen lernen.

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von
erstellt am 07.Mai.2016 | 08:00 Uhr

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