zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

21. November 2017 | 11:29 Uhr

Ausblick : Das ändert sich für die Schweriner

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SVZ gibt einen Überblick: Parkzonen werden erweitert, Müllabfuhr wechselt die Termine, Verwaltung erhebt früher Gebühren

svz.de von
erstellt am 30.Dez.2015 | 21:00 Uhr

Das neue Jahr bringt für die Schweriner auch zahlreiche stadtspezifische Veränderungen: Anwohner dürfen in den Parkzonen vor ihrer Haustür länger parken, der Geltungsbereich der Zone O in der Werdervorstadt wird erweitert, bei der Abfallentsorgung gibt es Terminverschiebungen, Verwaltungsgebühren werden schon bei Antragstellung erhoben und vieles mehr. SVZ gibt einen Überblick.

Parken

Für das Anwohnerparken gibt es gleich mehrere Änderungen. Es wird um zwei Stunden verlängert und gilt künftig von Montag bis Sonnabend jeweils bis 20 Uhr. In der Zone F wurde die Einzelbeschilderung in eine Zonenbeschilderung geändert. Die Bewohnerparkzone O wird ab 15. Januar erweitert. Sie wird künftig begrenzt von Werder-, Rathenau-, Bornhöved- und Hospitalstraße. Daneben besteht für Nichtbewohner die Möglichkeit des Parkens mit einer Parkscheibe für bis zu zwei Stunden. Die Nutzung von Tagestickets und das kostenlose Kurzzeitparken in ausgewählten Bereichen bleiben erhalten. Die von der Verwaltung vorgeschlagene Erhöhung der Parkgebühren in der Innenstadt kommt nicht, die Stadtvertretung hat eine Anhebung abgelehnt.

Abfallentsorgung

Für Haushalte, die bisher in der ungeraden Woche den Abfuhrtermin für Müll hatten, wechselt er in die geraden Wochen – und andersrum. Diese Regelung gilt auch für die Abfuhr der Papier- und Bio-Tonnen und für die gelben Säcke. Der Hintergrund: Das zu Ende gehende Jahr hatte nicht 52, sondern 53 Kalenderwochen. Die Informationen sind auch auf der Internetseite der Stadtwirtschatlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS) www.sds-schwerin.de, im Abfallratgeber und auf den Seiten der Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft (SAS) www.sas-schwerin.de nachlesbar.

Verwaltungsgebühren

Bislang hatte die Verwaltung ihre Gebühren erst nach der Leistung eingefordert. Ab Januar 2016 kann die Verwaltungsgebühr bereits mit Antragstellung erhoben werden. Diese Regelung gilt bereits in allen Landkreisen und auf Landesebene.

Ab dem neuen Jahr können Bürgerinnen und Bürger die Herausgabe elektronischer Dateien beantragen. Die Gebühr für die Leistung beträgt pro Datei 1,50 Euro, maximal aber 5 Euro.

Schuldnerberatung

Die Schuldnerberatungsstelle Lichtblick des Diakoniewerkes Neues Ufer beendet ihre Tätigkeit. Ab Januar helfen vier Berater vom Team der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Volkssolidarität in den Räumen in der Gutenbergstraße 1 Bürgern aus der Schuldenfalle. Hilfesuchende, die sich schon an die Beratungsstelle des Diakoniewerks gewandt haben, werden auf Wunsch von der Volkssolidarität weiter beraten. Geöffnet ist die neue Beratungsstelle in der Gutenbergstraße 1 dienstags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 11.30 und von 12.30 bis 14 Uhr. Zusätzlich wird eine Abendsprechstunde bis 18 Uhr angeboten. Montags und freitags stehen die Berater bei Notfällen oder nach Vereinbarung zur Verfügung. Zu erreichen ist die Schuldnerberatung unter Telefon 0385/ 30347460 und unter der E-Mail-Adresse schuldnerberatung-mv@ volkssolidaritaet. de.

OB-Wahl

Die Oberbürgermeisterwahl ist auf den 4. September 2016 festgelegt. Dann wird auch der neue Landtag gewählt. Wird eine Stichwahl erforderlich, erfolgt diese am 18. September.


Gartensommer

Der Schweriner Kultur- und Gartensommer wird erweitert. Mit der „Schweriner Schloss-Garten-Lust“ wird es am 3. September ein neues Veranstaltungsformat geben.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen