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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 02:27 Uhr

KulturPreis Schwerin : Dank an Gebäude-Retter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sparkasse ehrt in diesem Jahr verdienstvolle Sanierer denkmalgeschützter Bauwerke

svz.de von
erstellt am 03.Dez.2015 | 17:04 Uhr

Die Landeshauptstadt will Weltkulturerbe werden. Deshalb hat die denkmalgerechte Sanierung von Altbauten einen hohen Stellenwert für das gesamte Erscheinungsbild der Stadt. Entsprechende Bemühungen der privaten Wirtschaft und gute Beispiele sollen mit dem Kunst- und Kulturpreis der Landeshauptstadt und der Sparkasse honoriert werden. Denn der wird in diesem Jahr für herausragende Projekte der Denkmalpflege in Schwerin vergeben.

„Wir freuen uns über eine Reihe sehr interessanter Bewerbungen. Die fachkundige Jury ermittelt die drei Preisträger. Die Bekanntgabe der Gewinner und die Ehrung erfolgen dann wieder im Rahmen des Neujahrsempfanges der Landeshauptstadt und der Sparkasse“, sagt der Vorsitzende der Sparkassenstiftung Ulrich Kempf. Und Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, die Vorsitzende des Beirates der Stiftung, ergänzt: „Für das Schweriner Stadtbild sind die vielen wunderbar sanierten, teilweise unter Denkmalschutz stehenden Objekte von herausragender Bedeutung. Und natürlich auch für die Aufnahme des Schweriner Residenzensembles in das Unesco-Welterbe. Deshalb war ich von der Ausschreibung Denkmalpflege und den ausgezeichneten Bewerbungen sofort begeistert.“

Eingegangen sind neun Vorschläge: das Wohnhaus Wismarsche Straße 119, das Wohnhaus August-Bebel-Straße 29, das Wohnhaus Schleifmühlenweg 4, die Schleifmühle, das Wohnhaus Puschkinstraße 20, die Villa Werderstraße 135, das ehemalige Siechenhaus Hospitalstraße 7, das Kunst-Wasser-Werk und der Jugendtempel. SVZ wird alle Objekte vorstellen, die Reihenfolge ist willkürlich gewählt.

Heute stellen wir das Siechenhaus des ehemaligen Stadtkrankenhauses vor. Das hinter der Werderklinik gelegene Backsteingebäude wurde 1901 erbaut. Sein Denkmalwert liegt in der original erhaltenen Bausubstanz mit markanter Fassade und Dach und der Zugehörigkeit zum historischen Krankenhausensemble. Jetzt ist es Wohnhaus.


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