Obotritenring bekommt Fahrradstrefen : Damit Radler besser geschützt sind

Diskutierten über das Radfahren in Schwerin: Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden trafen sich zum 12. Fahrradforum.
Diskutierten über das Radfahren in Schwerin: Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden trafen sich zum 12. Fahrradforum.

12. Fahrradforum im Stadt: Obotritenring bekommt im April auf beiden Seiten einen Sicherheitstreifen für Pedalritter

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10. März 2016, 16:00 Uhr

Im April soll es losgehen: Der Obotritenring bekommt zwischen Robert-Beltz-Straße und Von-Flotow-Straße in beiden Fahrtrichtungen einen Schutzstreifen für Radfahrer. Eineinhalb Meter breit wird dann der Raum sein, der den Radlern auf der Fahrbahn zur Verfügung steht. Geert Böcker, Fachgruppenleiter für Verkehrsplanung bei der Stadt, erläuterte das Vorhaben jetzt beim 12. Fahrradforum im Stadthaus.

Der Obotritenring bleibe vierspurig und werde auch künftig mit Tempo 50 für Autos befahrbar sein, wie von der Stadtvertretung beschlossen, betonte Böcker. Den geplanten Schutzstreifen bezeichnete er in der vorgesehenen Form als ein „Novum für Schwerin“. Roberto Koschmidder von der Schweriner Regionalgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gab in der Sitzung dennoch zu bedenken, ob der Verkehr auf dem Obotritenring mit Tempo 30 nicht genauso fließen würde wie mit erlaubten 50 Kilometern in der Stunde…

Auf der Tagesordnung des Fahrradforums mit mehr als 20 Teilnehmern aus Politik, Verwaltung und Verbänden standen auch noch andere wichtige Themen. So konnte Geert Böcker ebenfalls mit der Nachricht aufwarten, dass der lang ersehnte Lückenschluss im Radweg von der Stadtgrenze in Neu Zippendorf nach Consrade nun im nächsten Jahr erfolgen werde. Über den geplanten Weg zwischen der Gadebuscher Straße und dem Platz der Jugend als Teil der Radferntrasse Hamburg-Rügen sprach Marlies Bachmann von den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS). Voraussichtlich im Herbst soll mit den Baumaßnahmen begonnen werden.

Einen ganz anderen Akzent setzte René Tober von der Firma Transportrad-MV. Er stellte die Bedingungen dar, die der ADFC an fahrradfreundliche Betriebe knüpft. Für eine entsprechende Zertifizierung würden unter anderem Abstellanlagen, Umkleide- und Reparaturmöglichkeiten sowie die Bereitstellung von Diensträdern geprüft, so Tober. Vize-OB Bernd Nottebaum zeigte sich ausgesprochen interessiert. „Wir werden uns als Stadtverwaltung diesem Thema stellen“, kündigte er an.

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