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Tourismus in der Region : Crivitzer wollen mit Natur punkten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mitglieder des Wirtschafts- und Tourismusausschusses planen bessere Vernetzung der drei Regionen im Amt

svz.de von
erstellt am 18.Feb.2017 | 09:00 Uhr

Banzkow, das Ostufer Schweriner See und das Crivitzer Umland – drei Regionen, die bereits viel für den Tourismus zu bieten haben. Denn allein landschaftlich sind es Gebiete, die sich durchaus präsentieren lassen. Noch vor rund drei Jahren haben die drei Amtsbereiche sich allein verwaltet und auch ihren Tourismus vermarktet. Doch dann kam die Zusammenführung. Die drei Regionen werden nun von Crivitz aus geführt. Und genauso wie die Verwaltung, soll auch der Tourismus und dessen Vermarktung gemeinsam angegangen werden.

Vor kurzem tagte dazu der Wirtschafts- und Tourismusausschuss des Amtes Crivitz im Evita-Forum in Demen. „Wir haben bereits eine gute Struktur, aber es geht auch darum, einen gemeinsamen Qualitätsnenner zu finden“, äußert sich Torsten Lubatsch aus Raben Steinfeld . Der Vorsitzende des Fachausschusses benennt drei Akteure, die es in Sachen Tourismus bereits in der Region gibt: der Lewitz-Verein, die Stadt Crivitz mit ihrem Programm „Rund um Crivitz“ und die Wirtschaftsvereinigung Schweriner Seenland. Darauf könne man aufbauen, sie „haben bereits jahrelang gute Arbeit geleistet“.

Torsten Lubatsch will den Tourismus im Amt Crivitz voranbringen.
Torsten Lubatsch will den Tourismus im Amt Crivitz voranbringen. Foto: Sarah Langemeyer

Lubatsch selbst sieht die zusammengeführte Region als „grüne Lunge mit einem guten Sportangebot“ direkt vor den Toren der Stadt Schwerin. „Wenn wir eines haben, mit dem wir uns auszeichnen können, dann ist es unsere Natur.“ Über die bessere Vernetzung mit der Landeshauptstadt und dieser Natur haben sich die neun Ausschussmitglieder ebenso Gedanken gemacht. So wolle das Amt Crivitz einen Kooperationsvertrag mit Schwerin schließen. Torsten Lubatsch nennt dafür ein praktisches Beispiel: „Wenn zum Beispiel die Stadt den Bau eines Radwegs bis an die Grenze zum Schweriner Umland plant, dann ist es auch für uns sinnvoll, davon Kenntnisse zu haben, damit wir entsprechend reagieren können und der Radweg auch bis zu uns erschlossen ist.“

Angebote aus dem Amt Crivitz auch in den einzelnen Broschüren der Stadt aufgenommen werden, genauso wie umgekehrt im Crivitzer Amtsboten. Die Rahmenbedingungen sieht Lubatsch als durchaus gegeben, allerdings sei der Weg zur gemeinsamen Marke und vor allem zu einem Namen noch ein weiter. Für Lubatsch geht es auch darum, die Schönheiten und Gegebenheiten „direkt vor der Haustür“ wieder stärker wahrzunehmen. Bereits gut funktionierende Projekte seien sowohl die Radwander-Tour „blaue Acht“ rund um den Schweriner Innen- und Außensee als auch die Lewitz und das „weite Wiesenland“. Finanziell sehen die Mitglieder des Ausschusses Potenzial in Fördermitteln. Für Lubatsch liege der Schlüssel, dass das Vorhaben gemeinsamer Tourismus funktioniert, auch an den Akteuren. Nehmen und Geben müsse sich die Waage halten.

Gegeben werden soll dem Grundstück an der Ampel-Kreuzung auf der B  321 Richtung Crivitz und Sukow. Dort plant die Gemeinde Pinnow einen Info-Point, eventuell mit grünem Klassenzimmer und E-Tanksäule. Und am 24. April soll es wieder ein Tourismusforum des Amtes in Banzkow geben.

 

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