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Zeitung für die Landeshauptstadt

15. Dezember 2017 | 13:22 Uhr

Farbenpracht : Crivitzer lassen Frühling leuchten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In den Gewächshäusern der Agrargenossenschaft gedeihen hunderte Primeln und Co. Gemüsepflanzen wachsen noch heran

svz.de von
erstellt am 07.Feb.2016 | 20:30 Uhr

Was für eine schöne Pracht: Die Primeln im Gewächshaus der Agrargenossenschaft Crivitz leuchten gelb, rot, rosa, weiß und blau. Sie sind angesichts des regennassen Wetters in den vergangenen Tagen eine regelrechte Augenweide. Neben Primeln halten die Gärtner Stiefmütterchen, Hornveilchen, Vergissmeinnicht und Tausendschön für das Frühjahr bereit.

Das Gros der Primeln steht in Knospe, kleine Partien werden auch schon jetzt verkauft. „Bei den Stiefmütterchen und Hornveilchen mussten wir schon mal ran“, erzählt Gartenbau-Chef Thomas Dreyer. Ende vorigen Jahres waren die Frühblüher schon so gut entwickelt, dass die Blüten ausgekniffen werden mussten. Das Wetter war zu mild. Jetzt brauchen die kräftigen Pflanzen im kalten Gewächshaus noch ein paar warme Sonnenstrahlen, dann leuchten auch sie wieder. Und schon bald kommt die Zeit, dass sie ins Freiland ausgepflanzt werden können.

Anfang bzw. Mitte März, so weiß Dreyer aus Erfahrung, fragen Kleingärtner und Blumenfreunde verstärkt nach Frühblühern. Daher werden die Crivitzer am 12. und 19. März jeweils ab 8 Uhr auf dem Betriebshof des Gartenbaus im Settiner Weg ihre Blumen, aber auch erste Gemüsejungpflanzen anbieten. Darüber hinaus wird auch werktags auf dem Hof verkauft.

Derzeit sind die Gärtner dabei, Jungpflanzen zu pikieren – für Kunden, aber auch für den Eigenbedarf. Bis Anfang Juni werden die Pflanzen gezogen, damit immer wieder in Etappen nachgesetzt werden kann. Der Gartenbau bewirtschaftet rund 20 Hektar Freiland, außerdem kann er 5000 Quadratmeter Gewächshausfläche nutzen. Unter Glas und Folie werden Tomaten, Gurken, Paprika, erstmals auch Süßkartoffeln heranwachsen. Warum Süßkartoffeln? „Die Nachfrage wird größer. Süßkartoffeln werden für eine abwechslungsreiche vegane Ernährung immer wichtiger, so ist unser Eindruck. Deshalb wollen wir sie anbauen und testen, wie sie bei den Kunden ankommen“, erklärt Gartenbau-Chef Dreyer. Auch andere Kartoffelsorten wie Bamberger Hörnchen oder Blauer Schwede wollen die Crivitzer anbauen – im Freiland. „Wir wollen testen, wie der Absatz ist.“

Ihr frisches Gemüse bieten die Mitarbeiter der Abteilung Gartenbau dann auch im Hofladen an. Dieser befindet sich seit einem Jahr im ehemaligen Schleckerladen in der Crivitzer Neustadt. Dort sind auch andere regionale und saisonale Produkte, etwa Wildfleisch oder Sanddornprodukte, zu haben.

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