Schwerin : Crivitzer Chaussee zum Baustart voll gesperrt

Die B 321 zwischen Zippendorf und Raben Steinfeld soll vierspurig ausgebaut werden. Los geht es zwischen der Kreuzung Plater Straße und der Kreuzung Lomonossowstraße. Der zweite Abschnitt führt von der Kreuzung Lomonossowstraße bis zur Abfahrt Mueß am Störkanal.
Die B 321 zwischen Zippendorf und Raben Steinfeld soll vierspurig ausgebaut werden. Los geht es zwischen der Kreuzung Plater Straße und der Kreuzung Lomonossowstraße. Der zweite Abschnitt führt von der Kreuzung Lomonossowstraße bis zur Abfahrt Mueß am Störkanal.

Erweiterung der Crivitzer Chaussee zwischen Zippendorf und Raben Steinfeld beginnt in 14 Tagen mit Fällarbeiten unter Vollsperrung

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17. November 2017, 05:00 Uhr

In zwei Wochen geht es los mit dem vierspurigen Ausbau der Crivitzer Chaussee zwischen Zippendorf und Raben Steinfeld. Am 2. Dezember beginnen die vorbereitenden Arbeiten für die Verbreiterung der Bundesstraße 321 als Autobahn-Zubringer.

„Wir haben nach der Freigabe der Mittel durch den Bund im September die Ausschreibung der ersten Bauleistungen ausgelöst. Der Zuschlag für das erste Vorbereitungslos wurde erteilt, die Bauanlaufberatungen durchgeführt, alles kann wie geplant starten“, sagt Thomas Taschenbrecker, Leiter des Straßenbauamtes Schwerin.

„Der Ausbau ist der Lückenschluss zwischen den bereits vierstreifigen Abschnitten bis zur Plater Straße in Zippendorf sowie vom Störkanal bis zum Anschluss Schwerin-Ost der A 14“, erklärt die Sprecherin des Verkehrsministeriums, Renate Gundlach. Das Teilstück ist 2,1 Kilometer lang. Die Baumaßnahme wird in zwei Schritten durchgeführt, was mit den Umleitungen zusammenhängt. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von der Kreuzung Plater Straße bis zur Kreuzung Lomonossowstraße. Der zweite Abschnitt führt von der Kreuzung Lomonossowstraße bis zur Abfahrt Mueß am Störkanal.

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Zu den vorbereitenden Arbeiten, die im nächsten Monat beginnen, gehören die Schaffung von Baufreiheit, die Umverlegung von Versorgungsleitungen, der Bau eines Ersatz-Fuß- und Radweges zwischen zwischen dem Räthenweg und der Straße Mueßer Bucht sowie die Fällung zahlreicher Bäume neben der Straße.

Für die Fällarbeiten ist aus Gründen der Verkehrssicherheit eine Vollsperrung der Crivitzer Chaussee erforderlich. Um den Berufspendlerverkehr nicht zu behindern, erfolgt diese am ersten und zweiten Dezember-Wochenende, also am 2. und 3. sowie 9. und 10. Dezember. Betroffen sind davon indes nicht nur Autofahrer. Auch Fahrradfahrer und Fußgänger müssen die Umleitung über die Plater Straße – Hamburger Allee – Lomonossowstraße in Kauf nehmen. Denn wenn Großbäume wie Mikadostäbchen fallen, sei auch der vorhandene Radweg nicht sicher, heißt es aus dem Straßenbauamt. Die Anlieger an der Crivitzer Chaussee werden für gesonderte Absprachen von der Baufirma kontaktiert.

In den folgenden Wochen wird es weitere Verkehrseinschränkungen geben, die aber mit halbseitigen Sperrungen durchgeführt werden können. Diese werden nur an Wochentagen zwischen 9 und 15 Uhr durchgeführt. Wichtigster Bestandteil der vorbereitenden Arbeiten sind die so genannten Vorbelastungsschüttungen in den Bereichen, in denen der vorhandene Untergrund in seiner jetzigen Beschaffenheit die künftige Straße nicht tragen kann. „Mit der ersten Vorbelastungsschüttung werden wir am 23. Januar beginnen“, sagt Taschenbrecker. Durch die Aufschüttungen wird das Wasser aus dem weichen Untergrund gepresst und der Boden so standfester gemacht. Die Schüttung wird in mehreren Lagen aufgebracht. Nach jeder einzelnen Lage entstehen Setzungen, die abgewartet werden müssen, ehe die nächste aufgebracht werden kann. Das Prozedere wird mehrere Monate in Anspruch nehmen. Parallel dazu können aber weitere bauvorbereitende Arbeiten erfolgen.

Ab Sommer 2018 wird der Lkw-Verkehr großräumig umgeleitet: über Sukow und Banzkow oder über Leezen und Rampe zum Paulsdamm. Der übrige Verkehr wird stadteinwärts durch die Baustelle, stadtauswärts über die Hamburger Allee geführt.
 

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