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Kosten sinken : Crivitz rüstet um auf sparsame Straßenlampen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mehr als 1000 Leuchten werden in der Stadt und den Ortsteilen ausgetauscht– Kosten sinken um zwei Drittel

svz.de von
erstellt am 15.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Stück für Stück geht es voran: Die alten und zum Teil stromintensiven Straßenlampen in Crivitz und den acht Ortsteilen werden durch Energie sparende und umweltfreundliche Lampen ersetzt. Derzeit erfolgt die Umrüstung in der Altstadt, dazu gehört das Wohngebiet an der Trammer Straße. Es ist der erste von drei Bauabschnitten. Hier sind allein 500 Lampen umzurüsten, insgesamt sind es mehr als 1000 Straßenleuchten.

Den Zuschlag für den ersten Bauabschnitt hat die Elektrofirma Ihde aus Crivitz erhalten. Vier Firma hatten sich an der beschränkten Ausschreibung beteiligt. Weil der Arbeitsumfang aber relativ hoch ist, hat die Firma Ihde die Elektrounternehmen von Holger Wunderow und Peter Hardtstock mit ins Boot geholt. Ende des Monats sollen die Lampen im ersten Bauabschnitt umgerüstet sein.

Die Lampen verbrauchen nur noch 20 Watt, die alten benötigten bis zu 70 Watt. Die neuen spenden ein warm-weißes Licht, erläutert Bürgermeister Ulrich Güßmann. Johannes Lack, der im Spechtweg wohnt, findet die neuen Lampen gut, auch wenn sie anfangs gewöhnungsbedürftig waren. „Sie sind heller.“

Die Stadt habe im Herbst vorigen Jahres mit der Umrüstung begonnen. Da stand fest, dass für das Projekt die beantragten Fördermittel genehmigt sind. Immerhin kostet die gesamte Umstellung auf LED-Leuchten 536 000 Euro. Das Landesförderinstitut Schwerin gibt die Hälfte der Summe dazu. Die Stadt hat ihren Anteil im Haushalt eingeplant.

Im zweiten Bauabschnitt sind an die 380 Lampen auszuwechseln. Dazu gehören die Dörfer Gädebehn, Basthorst, Augustenhof, Kladow, Muchelwitz und weitere Teile von Crivitz. Die Montageleistungen in diesen Bereichen sind umfangreicher, weil die kompletten Leuchtkörper auszutauschen sind. Auch hier erfolgt eine beschränkte Ausschreibung. Voraussichtlicher Baubeginn ist Anfang Juni. Im dritten Bauabschnitt sind dann 130 Lampen in Wessin, Badegow und Radepohl an der Reihe. Die Stadt schätzt, dass die gesamte Umstellung im Spätsommer abgeschlossen werden kann. Sie hofft, dass sich die bisherigen Stromkosten von 92 000 Euro um etwa zwei Drittel auf 35000 bis 40000 Euro reduzieren. Einige der auszutauschenden Lampen stammen aus tiefster DDR-Zeit und haben bis zu 140 Watt. Vorteilhaft, dass die neuen Leuchten langlebiger sein sollen, somit weniger Reparaturkosten anfallen.

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