Saniert : Crivitz gibt Uferweg am See frei

Und los gehts: Bürgermeisterin Britta Brusch-Gamm, Elli Krüger von der Fördermittelstelle des Kreises, Matthias Schenzle von Gala-Bau und Tobias Bräunchen von der Planungsfirma schneiden das Band durch.
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Und los gehts: Bürgermeisterin Britta Brusch-Gamm, Elli Krüger von der Fördermittelstelle des Kreises, Matthias Schenzle von Gala-Bau und Tobias Bräunchen von der Planungsfirma schneiden das Band durch.

Zweiter Teilabschnitt saniert: Stadt konnte großzügige Förderung des Projektes in Anspruch nehmen

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15. August 2015, 08:00 Uhr

Dass wollten sich die Anwohner nicht entgehen lassen: Als gestern der zweite Bauabschnitt des Uferweges am Crivitzer See freigegeben wurde, waren viele dabei. Sie freuen sich, weil der Weg jetzt besser zu gehen bzw. mit dem Rad zu fahren ist. Die sanierte Strecke ist 400 Meter lang und 2,50 Meter breit. Sie schließt direkt an den ersten Bauabschnitt an, der schon vor Jahren erneuert worden ist. Dieser führt vom Krankenhaus bis zur 3. Wasserstraße. Hier folgt nun der zweite Bauabschnitt, der bis zur Fischerstraße geht. Ab da geht es mit der Seepromenade weiter.

Errichtet wurde der Uferweg mit einer wassergebundenen Wegedecke innerhalb von acht Wochen. Es wurde spezielles Kies-Sand-Gemisch verwendet. Projektiert hat das Vorhaben die Schweriner Firma Pöyry, die Arbeiten der Garten- und Landschaftsbau Crivitz übernommen. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 220 000 Euro. Die Stadt konnte Fördermittel aus dem Programm für Integrierte Ländlichen Entwicklung (ILE) nutzen: Sie betragen 95 Prozent der Baukosten, informiert Bürgermeisterin Britta Brusch-Gamm. Die Stadt hatte das Projekt, das ursprünglich wesentlich mehr kosten sollte, schon verschoben. Aus finanziellen Gründen, wie die Bürgermeisterin betonte. Denn eins war klar: Ohne Fördermittel war das Vorhaben nicht umzusetzen – und die blieben bislang aus. Zudem erschien die Sanierung der Grundschule und der Kita in der Neustadt wichtiger. Deshalb war der Uferweg schon gar nicht mehr im Haushalt eingeplant.

Ende Dezember vorigen Jahres habe die Stadt dann die Nachricht vom Landkreis Ludwigslust-Parchim bekommen, dass jetzt – kurzfristig – Fördermittel für den Wegebau bereitstehen. „Wir hatten nur wenige Tage Zeit, uns zu entscheiden“, erinnert sich die Bürgermeisterin. Angesichts der üppigen Förderung habe sich die Kommune entschlossen, die Sanierung in Auftrag zu geben und den Eigenanteil bereitzustellen.

Anwohner wie Helmuth Schröder loben die Zusammenarbeit mit dem Baubetrieb und der Stadt. Und es sei günstig, dass Lampen an markanten Stellen installiert wurden. Zudem führen nun eine Stichstraße und eine Treppe zum Gasberg.

Die Stadt hat in diesem Bereich zwei Tütenspender für Hundehalter anbringen lassen – zum Test. Man wolle sehen, wie diese angenommen werden, sagt Brusch-Gamm. Erreichen wolle man, dass die Hinterlassenschaften der Vierbeiner nicht mehr den Wegesrand verunstalten.

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