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Nach Protest in Schwerin : Buslinie 14: Nahverkehr gibt nach

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach Protesten aus Neumühle und Lankow soll die geplante neue Linienführung im Januar zunächst von den Bürgern getestet werden

svz.de von
erstellt am 24.Dez.2015 | 08:00 Uhr

Der Schweriner Nahverkehr lenkt ein: Nach Protesten gegen die zum Fahrplanwechsel vorgesehenen Änderungen auf der Buslinie 14 haben sich Nahverkehrschef Norbert Klatt und OB Angelika Gramkow auf einen Kompromiss geeinigt. Er sieht vor, dass der neue Fahrplan zunächst wie geplant zum 1. Januar umgesetzt wird. Gleichzeitig sichert der Nahverkehr zu, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Busse der Linie 14 nach dem Ende der Winterferien wieder entsprechend der bisherigen Linienführung und Taktung fahren könnten. Vor allem Bürger aus Neumühle und Lankow hatten kritisiert, dass die Linie 14 von Lankow-Siedlung künftig nicht mehr bis zur Jugendherberge durchfahren, sondern in der Innenstadt enden soll (SVZ berichtete). „Wir nehmen die Hinweise unserer Fahrgäste sehr ernst, wollen aber allen unseren Kunden zunächst die Möglichkeit geben, sich mit der neuen Linienführung und Taktung vertraut zu machen. Daher werden die Busse erst einmal entsprechend des neuen Fahrplans eingesetzt“, sagt Klatt.

Kritik an der neuen Führung der Linie 14 bis zum Hauptbahnhof hatte auch der Lankower Ortsbeirat geübt, der sich von der Entscheidung des Nahverkehrs übergangen fühlte. „Der Ortsbeirat fordert deshalb einstimmig, dass die Linie 14 bis zum Ende der Bauarbeiten bis zum Platz der Jugend geführt werden soll, da nur bei einer solchen Streckenführung Fahrgäste aus der und in die Innenstadt nicht umsteigen müssen“, so die Vorsitzende, Cordula Manow. Erleichtert über das Einlenken des Nahverkehrs zeigt sich der Vorsitzende der Unabhängigen Bürger in der Stadtvertretung, Silvio Horn. Die Linie 14 sei seit vielen Jahren etabliert und vor allem für Schulkinder im Alltag von großer Bedeutung.

Sollte sich im Januar herausstellen, dass die neue Linie 14 keine Akzeptanz in der Bevölkerung findet, würden die Busse von Februar an wieder bis zur Jugendherberge fahren, kündigt Nahverkehrschef Klatt an. „Gleichzeitig werden dann die Busse der Linie 8 nicht mehr die Herberge ansteuern, sondern nur noch bis Hauptbahnhof verkehren. Diese Regelung wird befristet bis zum Ende der Bauarbeiten in der Wittenburger Straße gelten“, so Klatt. Nach dem Abschluss der Arbeiten solle die Linie 14 auf jeden Fall nur bis zum Marienplatz fahren.

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