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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. Oktober 2017 | 20:53 Uhr

Fusion in Westmecklenburg? : Bus-Debatte geht weiter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Politiker diskutieren auch nach Stadtvertreterbeschluss über mögliche Fusion der drei kommunalen Verkehrsbetriebe in Westmecklenburg

von
erstellt am 14.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Die Mehrheit der Stadtvertreter hat auf der jüngsten Sitzung klar gemacht: Eine Fusion der drei kommunalen Verkehrsbetriebe in Westmecklenburg kommt derzeit nicht in Frage. Dennoch scheint die Debatte damit nicht beendet zu sein. Der SPD-Kandidat für das Oberbürgermeister-Amt, Dr. Rico Badenschier, legt nach dem Scheitern des Antrags seiner Fraktion nach: „Die Nahverkehrskunden interessieren sich nicht für Stadtgrenzen. Wichtig sind vielmehr stabile Fahrpreise, ein einfaches Tarifsystem und möglichst direkte Verbindungen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine enge Zusammenarbeit mit den Nachbarlandkreisen nötig.“

Sebastian Ehlers und Wolfgang Waldmüller, die CDU-Fraktionschefs in der Stadt Schwerin und im Kreis Ludwigslust-Parchim, erteilen einer Fusion der drei Verkehrsbetriebe nochmals eine Absage. „Die Kreistage in Westmecklenburg und die Stadtvertretung Schwerin haben ihre Nahverkehrspläne beschlossen. Offene Punkte müssen zügig geklärt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung. So sollten die VLP-Busse Verknüpfungspunkte zum Schweriner Straßenbahnnetz wie die Stauffenbergstraße nutzen, bis dahin aber auch die Bushaltestellen des Nahverkehrs anfahren dürfen. „Dabei muss es ein gemeinsames Ticket geben“, ergänzt Waldmüller. Ehlers betont: „Wir wollen den Marienplatz entlasten, deshalb wird nicht mehr jeder Umlandbus durch das Zentrum fahren können.“ Zudem verweisen die CDU-Politiker auf die gerade öffentlich gemachten Verluste beim Nahbus in Nordwestmecklenburg, die würden ebenfalls klar gegen eine Fusion sprechen.

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