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Zeitung für die Landeshauptstadt

13. Dezember 2017 | 17:48 Uhr

SVZ-Umfrage : Buga-Flächen sollen belebt werden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Große SVZ-Umfrage unter mehreren hundert Lesern zeigt deutlich: Vor allem die Zukunft der Schwimmenden Wiese liegt ihnen am Herzen

von
erstellt am 30.Sep.2014 | 08:00 Uhr

Die Begeisterung für die Bundesgartenschau in Schwerin ist auch fünf Jahre nach dem Ende der Großveranstaltung, die 1,9 Millionen Besucher zählte, in Schwerin ungebrochen. Die Schau mit Fotos unserer Leser, die unsere Zeitung zum kleinen Jubiläum im medienhaus:nord noch einmal in einer Ausstellung präsentiert hatte, lockte hunderte Besucher. Sie alle wollten noch einmal durch die Fotos das besondere Flair des Großereignisses erleben, das Schwerin so sichtlich verändert hat.

In Zusammenhang mit einem kleinen Gewinnspiel hat unsere Zeitung die Chance genutzt, von den Besuchern der Fotoausstellung zu erfahren, was sie sich für die künftige Nutzung der Buga-Flächen Schwerins vorstellen. Dabei gab es auch Lob für bereits Erreichtes. Dazu zählt beispielsweise der Spielplatz der Atolle am Franzosenweg, der noch immer ein Magnet für Familien ist. Im Mittelpunkt des Interesses steht aber die Schwimmende Wiese. Während das Areal nahezu täglich von jungen Leuten als nachmittäglicher Treff genutzt wird, wollen viele unserer Leser, dass es dort mehr gibt als Platz zum Sitzen oder Faulenzen. Sie wünschen sich eine Nutzung durch Veranstaltungen.

„Kunst- und Kulturveranstaltungen wie Musikfestivals könnte es hier geben“, schlägt beispielsweise Uwe Zwieg vor – und ist damit nicht allein. Auch Werner Salow ist dafür, ebenso wie u. a. Helga Fresow, Wolfgang Rietz,
Simone Schulz, Renate Rodehorst, Sabine Köster, Gudrun Wilken und Petra Möller.

Erstaunlich viele Leser möchten gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wenn die Kunst-Kissen vom Dreescher Markt auf die Schwimmende Wiese kämen, dann würden sie nicht mehr auf dem Dreesch stören, vielmehr auf dem einstigen Buga-Gelände aber tatsächlich als Spielfläche von Kindern in Anspruch genommen werden. Direkt hinter den Arkaden auf der rechten Seite könnten die Kissen hin, schlägt Waltraud Ilse konkret vor. Dazu bräuchte es dann nur noch zwei, drei weitere Geräte, um auch für kleinere Kinder Spielmöglichkeiten anzubieten. Und noch weitere Ideen hat unsere Leserin: eine mit Kies gefüllte Fläche könnte Schweriner zum Boccia-Spiel auf die Schwimmende Wiese locken. Natürlich wären auch Sitzbänke in der Nähe der Wasserkante schön, ebenso eine Pflege des Grüns und Abfallbehälter.

Manfred Glöckner wünscht sich einen Bootsanleger an der Schwimmenden Wiese. Dazu passt auch der Vorschlag von Liebtraut Raddatz: „eine Ruder- und Tretboot-Ausleihe auf dem Burgsee“. Sabine Mielke ist für „einen Gemeinschaftsgarten mit Fünf-Jahres-Verträgen und biologischer Begleitung“. Silke Fulbrecht sieht in der Schwimmenden Wiese eher ein „Sport-Freizeit-Spiel-Gelände“, auf dem Schul- und Kita-Kinder sich vergnügen könnten. Beide Ideen zusammen wären quasi der Vorschlag von Ellen Szepanski: „Schulklassen an die Gartenarbeit heranführen.“ Dieter Sembritzki schlägt vor, in der Saison eine Gastronomie auf der Schwimmenden Wiese zuzulassen. Das unterstützt auch Holger Sigmute.

Auch für den Küchengarten gibt es Vorschläge. Michael Jungrichter wünscht sich dort beispielsweise „eine kleine, aber feine Weinstube“. Zudem sollte es dauerhaft die Möglichkeit geben, das Areal zu umrunden. Ellen Engelmann schlägt dagegen vor, die Miniaturstadt „Lütt Schwerin“ von Lankow in den Küchengarten zu holen: „In Lankow finden viele Gäste die Schau gar nicht.“ Axel Behr plädiert dagegen für eine Wohnbebauung im Küchengarten – und zwar für exklusives Wohnen.

Bei allen diesen Ideen und Vorschlägen gibt es eine Vielzahl von SVZ-Lesern, die etwas ganz anderes wollen. Stellvertretend für sie bringt es Annerose Zappe auf den Punkt: „Eine zweite Buga planen!“ Intern soll das bei den Buga-Machern von einst sogar schon in Erwägung gezogen worden sein. Die erste Möglichkeit gäbe frühestens in elf Jahren.

Schreiben Sie uns, liebe Leser, Ihre Meinung zum Thema: Auf welchen Flächen der Bundesgartenschau 2009 wünschen Sie sich eine Veränderung? Wie soll die aus Ihrer Sicht aussehen? Bitte schicken Sie uns unter dem Stichwort „Buga“ eine E-Mail an schwerin@svz.de und vergessen Sie Ihren Namen nicht. Sie können auch einen Brief schicken an: SVZ-Lokalredaktion, Gutenbergstraße 1, 19061 Schwerin

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