Ärger der Woche : Bürger wollen mehr Knöllchen

Geparkt wird irgendwie: Bis in den Kreuzungsbereich hinein stehen die Autos, obwohl meist um die Ecke noch Plätze frei sind.
Geparkt wird irgendwie: Bis in den Kreuzungsbereich hinein stehen die Autos, obwohl meist um die Ecke noch Plätze frei sind.

Einige Anwohner des Dreescher Marktes beklagen die Parkplatz-Not. Auswärtige belegen Stellplätze. Das Ordnungsamt kontrolliere Falschparker kaum.

svz.de von
17. Mai 2014, 16:00 Uhr

Bewohner des Großen Dreeschs sind sauer. Rund um den Dreescher Markt finden sie kaum Parkplätze. Am SVZ-Telefon beklagten sich Bürger, dass vor allem Kunden der Geschäfte und der Sparkasse mit ihren Autos die Stellplätze blockieren. „Dafür ist die Tiefgarage meist leer“, so ein Anrufer. „Gerade ältere Fahrer trauen sich wohl nicht, dort zu parken.“

Auch auf der anderen Seite des Platzes – dort, wo die umstrittenen Kunst-Kissen liegen – herrsche oft Chaos, so der SVZ-Leser. „Die Fahrzeuge stehen kreuz und quer auf dem Bürgersteig.“ Das seien wohl vor allem Besucher der Arztpraxen oder der Physiotherapie. Leider kontrolliere das Ordnungsamt am Dreescher Markt so gut wie nie. Die Stadt müsste auch hier mal Knöllchen verteilen.

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow weist immer wieder auf die angespannte Personallage beim Ordnungsdienst hin: Es sei nicht möglich, dass die Politessen immer und überall kontrollierten. Schwerpunkt sei zwar die Innenstadt, aber auch in anderen Stadtteilen werde kontrolliert.

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