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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. Oktober 2017 | 07:22 Uhr

Welterbe : Bürger für Welterbe begeistern

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Gründung eines Fördervereins und ein Malwettbewerb für die Schulen wird vorbereitet – Stadt sucht Welterbemanager

von
erstellt am 18.Feb.2015 | 22:00 Uhr

Auch wenn es in den vergangenen Wochen ruhig um die Bewerbung der Stadt zur Aufnahme in die Unesco-Welterbeliste geworden ist – hinter den Kulissen laufen die Aktivitäten auf Hochtouren. Allen voran macht sich der Verein Pro Schwerin für das Vorhaben stark.

„Die Vorbereitungen zur Gründung eines Welterbefördervereins sind nahezu abgeschlossen“, sagt Pro-Schwerin-Vorsitzender Werner Hinz. „Am 3. März soll um 20 Uhr die Gründungsversammlung stattfinden.“ Natürlich im Schloss. Mehr als 40 Interessenten hatten sich Ende vergangenen Jahres gemeldet, die im Verein mitarbeiten möchten. „Zur Gründungsversammlung sind aber auch alle anderen interessierten Bürger willkommen“, sagt Werner Hinz. Ein Satzungsentwurf für den Förderverein ist bereits erarbeitet, auch ein Entwurf für die Beitragssatzung. „Darüber können wir dann in drei Wochen diskutieren.“ Die Einladungen zu der Veranstaltung werden derzeit gerade versandt.

Pro Schwerin führt auch einen Malwettbewerb der Schulen durch. „Angesprochen werden die 2. bis 7. Klassen“, sagt Organisator Hans-Dieter Waedow. „Unterstützt werden wir bei diesem Wettbewerb durch das Bildungsministerium des Landes.“ Das Motto des Malwettbewerbs, der für die Klassenstufen zwei bis vier und fünf bis sieben stattfindet: „Mein Schloss und die Welt“. Am 14. April soll es losgehen. „An dem Tag wird Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow auch eine Welterbeausstellung im Schlosspark-Center eröffnen“, kündigt Waedow an.

Unterdessen hat die Stadt Ende Januar beim Innenministerium den Antrag gestellt, einen externen Welterbebeauftragten einstellen zu dürfen. „Wir hoffen jetzt auf eine schnelle Entscheidung“, sagt Bauamtsleiter Dr. Günter Reinkober. Denn der Inhaber des Postens hat tatsächlich eine Menge zu tun. Der eigentliche Welterbeantrag ist wissenschaftlich zu erarbeiten, dazu ein Managementplan. Die Aktivitäten der Stadt, des Bildungsministeriums, des Landtages und auch des künftigen Fördervereins sind zu koordinieren. „Da wartet viel Arbeit“, so Reinkober.

 

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