Bahlenhüschen : Buddeln für die Einheit und den Klimaschutz

Für einen Birnenbaum hatten sich Katja, Ronja, Betty und Ronny Schwarz (v.r.) entschieden.
Für einen Birnenbaum hatten sich Katja, Ronja, Betty und Ronny Schwarz (v.r.) entschieden.

Mitstreiter nutzten den Tag gestern, um die Streuobstwiese in Bahlenhüschen zu erweitern

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04. Oktober 2019, 05:00 Uhr

Ab sofort teilen sich Geheimrat Oldenburg, die Köstliche von Charneux und Mister Macoun eine Wiese. Direkt hinter der Forstscheune Bahlenhüschen. Denn dort kamen die Vertreter der hochstämmigen Obstsorten einen Platz. „In Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist es Tradition, am Tag der Einheit einen Baum zu pflanzen. Wir wollen das jetzt hier auch einführen“, erklärt Rüdiger Quass, Mitglied des Vereins Forstscheune Bahlenhüschen. Er und weitere Mitstreiter nutzten den Tag gestern, um die Streuobstwiese zu erweitern. „Der erste Teil wurde bereits im vorigen Jahrtausend angepflanzt“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Ende der 1990er-Jahre müsste es gewesen sein, als ein Landschaftsbauer die Obstbäume dort gepflanzt hat, meint Quass. Doch der hintere Teil der Wiese blieb frei. Warum? Unklar. „Wir haben beschlossen, dass wir nicht nur über Umweltschutz reden, sondern etwas tun“, sagt Ronny Schwarz. Auch er ist Mitglied im Verein und zudem Imker. Seine Bienen werden sich künftig auch über die zusätzlichen Bäume freuen. Gemeinsam mit seiner Frau Katja, den Töchtern Ronja und Betty setzten sie einen Birnenbaum in den Boden. Und weil das allen Vereinsmitgliedern so viel Spaß macht, werden sie die Aktion im nächsten Jahr wiederholen. Platz genug ist auf dem Gelände und Mitstreiter seien stets gern gesehen.

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