Grambows Gemeindehochzeit : Brüsewitz bietet Grambow Kredit an

Auf Fusionskurs: Der Zusammenschluss mit Wittenförden ist für die Gemeinde Grambow nicht die einzige Option. Auch die Eigenständigkeit und der Zusammenschluss mit Brüsewitz sind im Gespräch
Auf Fusionskurs: Der Zusammenschluss mit Wittenförden ist für die Gemeinde Grambow nicht die einzige Option. Auch die Eigenständigkeit und der Zusammenschluss mit Brüsewitz sind im Gespräch

Bürgermeister unterbreitet Angebot, um Nachbargemeinde zu unterstützen

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10. Juni 2017, 05:00 Uhr

Die Gemeindevertreter von Grambow halten Wort. Bei ihrer Sitzung am Donnerstag fassten sie einstimmig einen Beschluss, auch mit Brüsewitz Gespräche über eine Fusion zu führen. Mit Wittenförden wird bereits seit Ende vorigen Jahres verhandelt. Aber auch die Selbstständigkeit bleibt eine der drei gleichberechtigten Optionen. Das war bei der Bürgerversammlung im Mai den Grambowern und Wodenhofern so zugesichert worden (SVZ berichtete), nun machten die Gemeindeverteter Nägel mit Köpfen. „Wir erstellen einen Fragenkatalog, damit die Fakten vergleichbar und auch für die Bürger nachvollziehbar sind“, erläutert Bürgermeister Andreas Possekel. Im Spätsommer sollen die Ergebnisse vorgestellt werden – bei einer weiteren Bürgerversammlung.

Bei der Sitzung im Grambow fand zudem ein Vorstoß des Brüsewitzer Bürgermeisters Manfred Dutz große Beachtung: Brüsewitz bietet sich nicht nur als Fusionspartner an, sondern würde der weiterhin selbstständigen Gemeinde Grambow ersatzweise mit einem Kommunaldarlehen helfen. Grambow könnte so die Hälfte seiner laufenden Kredite zurückzahlen. Da Brüsewitz keine Zinsen nehmen würde, hätte Grambow sofort mehr Geld zur Verfügung. Dieser Brüsewitzer Vorschlag muss noch in der Gemeinde beschlossen und von der Kommunalaufsicht genehmigt werden, betont Dutz. Hintergrund des Engagement ist der Erhalt der Grundschule Brüsewitz. Der ist nur sicher, wenn die Grambwoer Kinder auch in Zukunft dorthin zu Schule gehen.

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