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Fotografien eines Physikers : Brühl zeigt die Welt in Schwarz-Weiß

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die MV-Fotogalerie stellt bis Februar die Sicht eines Physikers auf verträumte Landschaften und entspannte Stadtsituationen aus

svz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 22:00 Uhr

Mehr als 50 Schwarz-Weiß-Fotografien sind gegenwärtig in der MV-Fotogalerie in der Volkshochschule in der Puschkinstraße 13 zu sehen. Sie stammen von Stephan Brühl, der seit vielen Jahren fotografiert und bei dem der professionelle Anspruch deutlich zu erkennen ist. Eigentlich ist Stephan Brühl Physiker. Die Fotografie war zunächst nur ein Hobby, aus dem aber sehr schnell eine richtige Leidenschaft erwuchs. Brühls Fotos zeigen Ansichten aus dem In- und Ausland in verschiedensten Größen und unterschiedlichsten Perspektiven. Da reizt ihn die moderne Architektur genauso wie die stehen gebliebene Zeit in abgelegenen Winkeln oder verfallenem Ambiente. Und das alles in Schwarz-Weiß in fein abgestuften Grauwerten.

Eine große Rolle spielt bei Brühls Fotografien auch das Zusammenspiel von Licht und Schatten. Dabei werden die Vorzüge von Schwarz-Weiß-Aufnahmen gegenüber Farbfotos deutlich . Der Betrachter sieht Zeichen der Zeit und der Vergänglichkeit, sagenumwobene Landschaften Schottlands sowie Situationen in Paris und Lanzarote. Da finden sich die Landschaft am Meer, die Telefonzelle, der gestrandete Kutter, Steine, Gebirge, die Seenlandschaft, drei Stühle in einem Raum, Säulen, Bögen, Treppen, Wäsche an der Leine, Hausfronten, Gassen, Neubauten, aber auch noch andere Entdeckungen in Italien, Frankreich und Spanien. Besonders schön zeigt Brühl die Herz-Jesu-Kirche in München oder ein Kaufhaus in Paris. „Die Bildfolge ist als rückwärts gerichtete Zeitreise konzipiert und führt aus unserer modernen Welt zurück in mythische, archaische Landschaften“, heißt es in der Ausstellung.

Alle Arbeiten stammen aus den vergangenen vier Jahren. Die Bilder sind digital ausgearbeitet und im Injektverfahren auf Fine-Art-Barytpapier gedruckt. Bis zum 6. Februar kann die Ausstellung in der MV-Fotogalerie Dienstag bis Sonnabend von 15 bis 18 Uhr besucht werden.

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