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Zeitung für die Landeshauptstadt

15. Dezember 2017 | 13:16 Uhr

Parum sucht Sponsor : Bootsflotte braucht Frischekur

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kanuten der SG Parum beendete Saison auf dem Dümmer See: Kajaks sind in die Jahre gekommen und zum Teil verschlissen

svz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 14:00 Uhr

Zum Saisonabschluss zieht es die Wassersportler aus den Reihen der SG Parum nochmals raus auf den Dümmer See. Bevor die Sportgeräte für den Winter trocken gelegt werden, steht das gemeinsame Vergnügen auf dem Wasser im Mittelpunkt. „Da werden alle Boote gebraucht“, erzählt Trainer Holger Jungbluth beim Abpaddeln am Sonnabend.

Das Drachenboot ist dabei der Stolz der mehr als 80 Mitstreiter dieser Sektion. Schließlich passen dort auch die meisten Leute rein, der Spaßfaktor ist besonders groß. Hinzu kommen die Einer- und Zweier-Kajaks sowie Canadier. 18 Boote stehen den Wassersportlern zur Verfügung. Nicht alle gehören dem Verein, auch Mitglieder stellen ihre privaten Boote zu Verfügung. „Anders könnten wie das Training und unsere Ausflüge gar nicht mehr absichern“, betont Jana Jungbluth, die zweite Übungsleiterin im Verein. Nach dem Drachenbootfest vor drei Wochen sind weitere Kinder und Jugendliche zu den Kanuten gestoßen. „Jetzt sind es 48 Nachwuchssportler“, zählt Jana Jungbluth zusammen. Einmal in der Woche trainieren sie in der Sommersaison auf dem Dümmer See – in zwei Gruppen. Die Erwachsenen treffen sich zumeist sonntags. Hinzu kommen Wochenend-Touren in großer Runde und immer zu Beginn der Sommerferien das Camp für den Nachwuchs.

„Das ist eine hohe Belastung – auch für die Boote“, stellt Jana Jungbluth fest. Die werden zwar nach jedem Training gesäubert und im Trockenen abgestellt. Auch Pflegearbeiten führen die Vereinsmitglieder regelmäßig aus, versehen die Kunststoffboote mit speziellen Schutzanstrichen. Doch der Verschleiß hinterlässt Spuren. „Da hilft auch das Laminieren nicht mehr: Wir finden immer mehr Risse in den Bootskörpern. Daraus werden bald Löcher.“ Um weiterhin das umfangreiche Trainingsangebot für die Kinder und Jugendliche aufrecht erhalten zu können, muss die Bootsflotte verjüngt werden. „Zwei neue Einer-Kajaks und zwei Zwei-Kajaks brauchen wir dringend“, betont Holger Jungbluth. Doch selbst bei einem günstige n Angebot kosten die vier Boote zwischen 5000 und 6000 Euro. Geld, das die Kanuten nicht haben, auch nicht der insgesamt mehr als 200 Mitglieder zählende Verein. Beim Drachenbootfest und auch beim Abpaddeln lief deshalb eine Spendensammlung an. Doch das allein wird nicht reichen, sind sich die Eheleute Jungbluth und alle Kanuten einig. „Es wäre toll, wenn wir einen oder mehrere Sponsoren finden, die unsere Nachwuchsarbeit unterstützten“, betont Holger Jungbluth. Er steht unter der Telefonnummer 0173-6356278 als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Kanuten vom Dümmer See wollen zudem ihr Angebot nicht nur halten, sondern ausbauen. Gerade sind sechs Vereinsmitglieder, darunter zwei Jugendliche, dabei den Übungsleiterschein zu machen. Im Frühjahr soll es so auf dem Wasser des Dümmer Sees sogar verstärkt zu Sache gehen. So lange halten sich die Kanuten einmal in der Woche in der Stralendorfer Amtssporthalle fit.

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