Schweriner Toiletten : „Blumenpott“ am Totendamm

Das stille Örtchen in der Goethestraße ist sauber und ordentlich, lediglich die Schmierereien bei den Herren fallen negativ auf, findet Tester Volker Raab.
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Das stille Örtchen in der Goethestraße ist sauber und ordentlich, lediglich die Schmierereien bei den Herren fallen negativ auf, findet Tester Volker Raab.

SVZ testet die öffentlichen Toiletten in Schwerin – heute: WC-Anlage in der Goethestraße überzeugt mit Sauberkeit und Wickeltisch

svz.de von
22. September 2017, 16:00 Uhr

Es muss schnell gehen, wenn die Blase drückt. In der Landeshauptstadt gibt es an manchen Orten öffentliche Toiletten, die besonders von Touristen genutzt werden. Doch in welchem Zustand befinden sich die Toiletten? Sind sie sauber oder dreckig? Und wie viel kostet der Gang aufs stille Örtchen? SVZ macht den Test. Heute nehmen wir die Toilette in der Goethestraße unter die Lupe.

„Blumenpott“ – das ist das Thema der WC-Anlage am Totendamm. An den Wänden hängen Bilder von Schmetterlingen und blühenden Pflanzen, so sollen beim Gang aufs stille Örtchen Erinnerungen an die Buga 2009 wachgerufen werden. Die dekorativen Elemente verstärken den ersten und auch zweiten Eindruck des Toilettengebäudes, das 1927 errichtet und 2012 umfangreich saniert wurde. Die hell gefliesten Räume sind sauber, ein angenehmer Geruch nach Putzmitteln liegt in der Luft. Toilettenpapier, Seife und Papier für die Hände sind ausreichend vorhanden bei den Damen, von vier Frauentoiletten ist lediglich eine leicht verschmutzt, dort läuft zudem permanent die Spülung. Der Mülleimer ist fast leer, die Waschbecken sind sauber, für die Hände steht außerdem ein elektrischer Trockner bereit.

Eine positive Überraschung hält die Behindertentoilette bereit: ein Wickeltisch. Auch hier ist alles sauber und ausreichend vorhanden. Zudem befinden sich zwei Schalter für den Notfall auf der Toilette, die Türen können mit elektrischen Drückern geöffnet werden.

Auch die drei WCs und die Pinkelrinne sowie das Waschbecken und die Räume bei den Herren sind sauber, auch hier ist Seife und Papier ausreichend vorhanden. Lediglich die Schmierereien an den Wänden stören das positive Bild.

Geöffnet hat das Toilettenhäuschen von April bis Ende September von 9 bis 18 Uhr, von Oktober bis Ende März werden die Türen bereits um 16 Uhr geschlossen. Zettel mit einem Hinweis auf eine Benutzungsgebühr, wenn auch freiwillig, suchen die Gäste vergeblich.

Unser Fazit: Etwas unscheinbar gelegen überzeugen die Toiletten in der Goethestraße, unterhalb des Totendamms, mit Sauberkeit und einem Wickeltisch, den wir bisher immer vermisst haben.

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