Wohnen in Schwerin : Block wird moderner

Großer Umbau an der Husumer Straße: Ein Schacht für den verglasten Außen-Aufzug wird am Block montiert.
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Großer Umbau an der Husumer Straße: Ein Schacht für den verglasten Außen-Aufzug wird am Block montiert.

Genossenschaft saniert für zwei Millionen Euro Haus in der Husumer Straße

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04. September 2017, 21:00 Uhr

Das Kapitel Lankow will die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) noch in diesem Jahr abschließen: In der Husumer Straße 9-13 wird ein weiterer, in die Jahre gekommener Block saniert. Er soll der letzte in diesem Wohngebiet sein, der komplett modernisiert wird. All ihre Häuser von der Kieler Straße bis zur Edgar-Bennert-Straße hat die SWG in den vergangenen Jahren auf Vordermann gebracht. Anschließend will sie in der Weststadt weitermachen.

Die Genossenschaft, die am Sonnabend ihr 60-jähriges Bestehen mit einem großen Fest in den Schweriner Höfen feiern möchte, nimmt für diese Umbaumaßnahme rund zwei Millionen Euro in die Hand. Im November sollen die Mieter dann in ihr neues altes Zuhause einziehen können. Von heute 50 Wohnungen werden nach der Neugestaltung nur noch 40 übrig sein, die bieten dann allerdings mehr Geräumigkeit – vor allem in der Küche und im Badezimmer. Und für möglichst viel Barrierefreiheit sorgen zwei moderne, verglaste Fahrstühle. Dafür wurden jetzt die stählernen Schächte an die Außenwände gebracht. Mit Hilfe der Lifte sollen die Mieter bis ins hohe Alter problemlos ihre Wohnungen erreichen können.

Diverse Handwerker sind zurzeit im Einsatz. „Installateure, Maler, Elektriker und Fliesenleger arbeiten sich streng von einem Aufgang zum anderen vor“, sagt Bauingenieur Thomas Neubert. „Im Fokus steht der komplette Innenausbau. Gleichzeitig schaffen wir die Fundamente für Balkone, die jetzt im September rankommen.“ Die Umbaumaßnahme läge gut im Zeitplan, betont Neubert. „Ein bisschen weiter könnten wir sein, wenn das Wetter im Sommer mitgespielt hätte. Außerdem macht so ein altes Haus, das Anfang der 70er-Jahre gebaut wurde, furchtbar viel Arbeit.“ Vor allem um die Fassade auf der Wetterseite stand es schlimmer als erwartet, so der Bauingenieur. „Die Maurer mussten dort eine Menge ausbessern.“

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