Schwerin : Bielefelder übernehmen das Baltic College

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Das Baltic College gibt seine Eigenständigkeit auf. Die private Hochschule wird zum 1. Februar Teil der Fachhochschule des Mittelstandes mit Sitz in Bielefeld. Schwerin wird dann einer von sechs Standorten bundesweit.

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25. Januar 2013, 08:24 Uhr

Schelfstadt | Das Baltic College gibt seine Eigenständigkeit auf. Die private Hochschule mit Schwerpunkt für Unternehmensmanagement sowie Gesundheits- und Kulturtourismus-Management wird zum 1. Februar Teil der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) mit Sitz in Bielefeld. Der Campus in Schwerin wird einer von zukünftig sechs Standorten bundesweit. Für die Studenten soll sich durch dem Trägerwechsel nichts ändern, verspricht Professor Richard Merk, Geschäftsführer der FHM. Alle Studienangebote werde es auch weiterhin geben. Das Baltic College bekomme den Namenszusatz "FHM Schwerin" und werde weiter von Professor Silke Ackermann geführt. Jedoch würden die 200 Studierenden in der Landeshauptstadt künftig von dem Hochschul-Verbund mit etwa 40 Professoren, 160 Spezialisten und einem Wirtschaftsnetzwerk profitieren. Die Ausrichtung des Baltic College auf enge Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft werde fortgesetzt.

Der Hintergrund des Trägerwechsels ist wirtschaftlicher Natur: Durch die hohen Anforderungen, an die die staatliche Anerkennung einer Hochschule geknüpft ist, sei das Baltic College ohne Partner langfristig nicht rentabel zu betreiben, erläuterte der bisherige Träger, Dr. Sven T. Olsen, Inhaber der Seminarcenter-Gruppe. Auf der Suche nach einer dauerhaften Lösung für die Zukunft des Baltic College habe sich die Fachhochschule des Mittelstandes als idealer Partner erwiesen. "So können wir die Kontinuität wissenschaftlicher Angebote in Schwerin sichern", sagt Olsen.

"Das Baltic College ist eine innovative, lebendige Hochschule, die perfekt in unsere Ausrichtung als Fachhochschule des Mittelstandes passt", begründet Professor Merk die Integration der Schweriner Bildungseinrichtung in den Verbund. Insbesondere die Schweriner Erfahrungen im Bereich des Hotel- und Tourismusmanagements würden die bisherige Angebotspalette der FHM bereichern, ergänzt Rektorin Professor Anne Dreier. Dank des Verbundes können die Leistungsangebote nicht nur in der Lehre, sondern auch in der Forschung - bislang immer eines der Pro blemfelder in Schwerin - nun deutlich effizienter gestaltet werden, erläutert Dreier.

Die Fachhochschule des Mittelstandes ist seit 2007 vom Wissenschaftsrat der Bundesrepublik institutionell akkreditiert und offeriert auch ein Promotionsstudium zur Erlangung des Doktortitel. Sie bietet zahlreiche Bacchelor- und Master-Studiengänge im Wirtschafts- und Handwerksmanagement, in der Medienwirtschaft und Kommunikationsdesign sowie im Personalmanagemnt an.

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