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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. Oktober 2017 | 12:03 Uhr

Schweriner Gesichter : Bibel, Bach und Led Zeppelin

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Pastor Burkhardt Ebel, Seelsorger der Schelfgemeinde, liebt Musik – und wäre selbst gerne noch musikalischer

von
erstellt am 15.Jan.2017 | 09:00 Uhr

Als Schuljunge hat er Schrott gesammelt, um Geld für Batterien zu verdienen, damit er unter der Bettdecke beim Licht der Taschenlampe lesen kann. Das Lesen ist eines der großen Hobbys von Burkhardt Ebel geblieben. In unserer Zehn-Fragen-Reihe verrät der Pastor der Schelfgemeinde im Gespräch mit Christian Koepke aber noch mehr aus seinem Leben.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Ich bin einfach gerne in der Schelfstadt. Der Stadtteil hat Weite und viele ruhige Ecken zum Wohlfühlen. Mir gefällt die Bausubstanz.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Als Oberbürgermeister würde ich mich mehr um die sozialen Brennpunkte in der Stadt kümmern, die Arbeit der Tafel unterstützen und die Kinderarmut in Schwerin bekämpfen.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich habe Schrott gesammelt und abgegeben. Das verdiente Geld habe ich in Batterien angelegt, um abends heimlich mit der Taschenlampe im Bett lesen zu können.

Was würden Sie gerne können?

Ich wäre gerne noch musikalischer, würde mich zum Beispiel freuen, wenn ich besser Gitarre spielen könnte. Auch mehr Fremdsprachen würde ich gerne noch beherrschen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Ich bewundere alle Menschen, die trotz Handicaps ihren Alltag bewältigen, die nach einer schweren Krankheit ihr Leben wieder in den Griff bekommen haben.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese derzeit das Buch „Höllensturz“ des britischen Historikers Ian Kershaw. Er beschreibt darin die Geschichte Europas vom Vorabend des Ersten Weltkriegs bis in die Zeit des beginnenden Kalten Krieges.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Die Abendnachrichten versuche ich immer zu sehen, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Ich würde gerne Menschen treffen, mit denen ich mich auf theologischem Gebiet austauschen könnte, den Schweizer Pierre Stutz zum Beispiel oder Pater Anselm Grün.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Meine Frau hat mir zu Weihnachten einen Engel gebastelt. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Was werden Sie als Rentner machen?

Ich werde viel lesen und verreisen und mich um meine Familie kümmern. Wahrscheinlich werde ich als Pastor auch ab und an für einen Kollegen einspringen.

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