Schlittschuhlaufen am Pfaffenteich : Bewegende Saison auf der Eisbahn

Schlittschuhspaß nach der Schule: Nach Unterrichtsschluss zieht es vor allem Kinder und Jugendliche auf die Eisbahn am Pfaffenteich.
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Schlittschuhspaß nach der Schule: Nach Unterrichtsschluss zieht es vor allem Kinder und Jugendliche auf die Eisbahn am Pfaffenteich.

Ein Einbruch und das Sturmtief „Xaver“ haben den Betreibern der Eisbahn am Pfaffenteich eine schwierige Saison beschert.

svz.de von
12. Dezember 2013, 23:30 Uhr

Die Eisbahn am Pfaffenteich hat in den ersten Wochen schon eine bewegende Saison hinter sich. Nicht nur, dass das Sturmtief „Xaver“ an den Zeltplanen gezerrt hat aber glücklicherweise keinen Schaden anrichtete, knapp eine Woche später ist das Unternehmen Opfer einer Diebestour geworden, wie Polizeisprecher Steffen Salow erzählt. „Die Täter lösten die Sicherungsseile am Eingang und verursachten mehr als 1000 Euro Schaden. Ihre Beute fiel dabei eher klein aus. Sie nahmen eine leere elektronische Kasse und mehrere Flaschen alkoholischer Getränke aus der integrierten Bar mit.

„Das ist jetzt also unsere zweite Kasse“, sagt Eisbahn-Mitarbeiter Sven Wißuwa. Der 32-Jährige ist das zweite Jahr beim Team mit dabei. „Die Arbeit macht Spaß“, sagt er. Seine Aufgabe hält ihn vor allem in den Nachmittagsstunden auf Trab, wenn sich die Eisbahn langsam füllt. Die meisten Besucher sind Kinder und Jugendliche, die nach der Schule ihre Runden auf der 400 Quadratmeter großen Fläche drehen. Alle paar Stunden schieben die Mitarbeiter den Schnee von der glatten Fläche, damit das Schlittschuhvergnügen nicht getrübt wird. „Die Eismaschine, die in Fachkreisen Zamboli heißt, kommt eigentlich nur einmal am Tag zum Einsatz. Dann machen wir die gesamte Eisfläche mit Wasser richtig neu“, sagt Sven Wißuwa.

Er ist auch Herr über mehr als 280 Paar Schlittschuhe. Die hellblauen Schalenschuhe reihen sich in mehreren Regalen aneinander – in fast allen Größen, von 25 bis 47. „Die meisten halten wir natürlich in den gängigen Größen 38 bis 42 vor“, sagt der Mitarbeiter.

„An den Wochenenden werden die Schuhe dann schon manchmal knapp, aber bislang haben sie immer gereicht“, sagt Sven Wißuwa. An den Wochentagen nutzen Firmen die Eisfläche oft auch zum Eisstockschießen und Sportler trainieren regelmäßig Eishockey. „Wenn die Zeit reicht, fahren wir nach Feierabend auch noch einige Runden“, so Sven Wißuwa. Das sei dann aber erst nach 21 Uhr.

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