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Schwerin isst am Wasser : „Bester Blick auf das Schloss“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Im „Wallenstein“ können Gäste in direkter Nähe zum Wahrzeichen der Stadt speisen

Traditionsreiche Gasthäuser gibt es in Schwerin nicht nur in der Stadt. An den Seen versprühen viele Restaurants maritimes Flair und Ruhe. Doch was genau macht die Speiselokale am Wasser so besonders? Davon erzählen in der SVZ-Serie „Schwerin isst am Wasser“ die Gastronomen selbst. Heute berichten Marie Ehrchen und Andreas Rosin vom „Wallenstein“.

Mit seinem Namensgeber hat das Restaurant in der Werderstraße nicht viel gemein: Weder ist die Küche rein böhmisch, noch muss im „Wallenstein“ gegen Schweden gekämpft werden. „Der Name hängt mit dem Wallensteingraben zusammen“, erzählt der Verkaufsleiter der Weißen Flotte, Andreas Rosin. Und wie der Graben, der vom Schweriner See zur Ostsee führt, hat auch das Restaurant mit Wasser zu tun: Zum einen aufgrund seiner Lage am Ufer des Sees, zum anderen aufgrund der Verbundenheit zur Weißen Flotte. „Am Steg vor unserem Restaurant legen die Schiffe der Weißen Flotte ab. Oft verbinden Gäste einen Ausflug auf dem See mit einem Essen danach bei uns. Unsere Lage ist einfach unbezahlbar“, sagt Marie Ehrchen. Während die Wahl-Schwerinerin für die Leitung des Restaurants zuständig ist, kümmert sich Rosin um die Verkaufsleitung der Weißen Flotte. Sowohl Lokal als auch Schiffsbetrieb fungieren eigenständig , gehören aber der gleichen Unternehmensgesellschaft an.

Seit 17 Jahren können Schweriner und Touristen mit Blick auf das Schweriner Schloss essen und trinken. Wurden die Lage und der Bau am Anfang noch heiß diskutiert, hätten sich die Wogen mittlerweile geglättet, verrät Andreas Rosin: „Heute spricht keiner mehr von einer Sichtbehinderung. Viele Gäste genießen einfach nur die Nähe zum Wasser und den besten Blick der Stadt auf das Schloss.“ Davon hätten sich unter anderem auch Party-König Michael Ammer und Fußballer Michael Ballack überzeugt. „Wir hatten schon einige Prominente zu Gast. Sie schätzen bei uns die Ruhe – und dass sie nicht ständig Autogramme geben müssen“, sagt Ehrchen.

Wenn der Frühling langsam den Winter vertreibt, die Temperaturen steigen und die Sonne die Wolken zur Seite schiebt, sind die Plätze auf dem Steg beim „Wallenstein“ heiß begehrt. „Im Sommer hilft es oft, frühzeitig zu reservieren“, erklärt die Restaurant-Leiterin. Doch auch in der kalten Jahreszeit könnten Gäste einen Blick auf das dann vielleicht verschneite Schloss werfen, ergänzt Rosin: „Wir haben das ganze Jahr über geöffnet. Im Winter entwickeln der See und das Schloss ein ganz eigenes Flair.“

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erstellt am 12.Apr.2017 | 12:00 Uhr

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