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„Alki, Alki“ : Berliner Regisseur dreht in Lübstorf

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der neue Film von Axel Ranisch heißt „Alki, Alki“ und entsteht auch an der Ostsee und am Schweriner Außensee

svz.de von
erstellt am 09.Jun.2014 | 08:00 Uhr

Die Dreharbeiten zu „Alki, Alki“, dem neuen Film von Regisseur Axel Ranisch, laufen bereits und vom 10. Juni an wird auch in MV gedreht: An der Klinik Schweriner See in Lübstorf, auf der Insel Poel, an der Ostseeküste und in Wismar. Dabei setzt der Regisseur auf die Kreativität und das Improvisationstalent seiner Schauspieler. Mit typisch skurrilem Ranisch-Esprit wird das Drama um die „best buddies“, die besten Freunde, Tobias und Flasche nacherlebt. Und das auch noch mit ziemlich guter „Mucke“.

Zum Ensemble gehören Heiko Pinkowski, Peter Trabner, Christina Große, Thorsten Merten, Robert Gwisdek, Oliver Korittke und Claudia Jacob. Mit dabei ist auch Iris Berben mit einem Gastauftritt. „Die Filmcrew bezieht Quartier im Filmbüro MV in Wismar und nutzt die hervorragende Infrastruktur als Produktionsstandort. Übernachtungsmöglichkeiten im Filmhostel, alle Versorgungsmöglichkeiten für die 20-köpfige Filmcrew, Schnitt- und Produktionsräume und der große Kinosaal stehen zur Verfügung. Parkraum ist ausreichend vorhanden und zwischen den Obstbäumen auf der Wiese lässt sich nach einem langen Drehtag hervorragend entspannen“, sagt Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV und Geschäftsführerin im Filmbüro. Das gesamte Ensemble ist im nebenan gelegenen Hotel Schwedenhaus untergebracht. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind dabei.

Und darum geht es bei dem neuen Film von Regisseur Axel Ranisch: Architekt Tobias (Heiko Pinkowski) hat Frau und Kinder. Flasche (Peter Trabner) hat Tobias. Beide zusammen machen die Nacht zum Tag, den Tag zum Katerfrühstück. Irgendwann geht es für Tobias bergab. Frau Anika (Christina Große) haut mit den drei Kindern (Delphine, August und Paul Pinkowski) ab, Führerschein und Job gehen flöten und Kompagnon Thomas (Thorsten Merten) hat eh mit Praline zu tun. Da kann auch die russische Investorin Galina Iwanowna Schnurkinowa (Iris Berben) nichts mehr retten. Ein Autounfall mit fast fatalen Folgen führt zur Einkehr. Aber Freundschaft geht über den Tod hinaus. Den Abgesang besingen die Tentakel von Delphi und Robert Gwisdek als Troubadour.

Produziert wird „Alki, Alki“ von „Sehr gute Filme“ GmbH in Koproduktion mit dem ZDF – Das kleine Fernsehspiel, gefördert vom Medienboard Berlin Brandenburg, der Mitteldeutschen Medienförderung und der Kulturellen Filmförderung MV. Die Kulturelle Filmförderung MV wird durch das Filmbüro des Mecklenburg-Vorpommern Film e.V. seit 1991 organisiert. Sie unterstützt unabhängige Filmschaffenden und Nachwuchstalente in den Bereichen Produktion, Drehbuchentwicklung und Abspiel, Verleih und Vertrieb.



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