20 Fragen : Beke Kruse kann Lesehunger stillen

Den neuen Roman von Jonas Jonasson findet Beke Kruse faszinierend.
Den neuen Roman von Jonas Jonasson findet Beke Kruse faszinierend.

Die neue Filialleiterin der Buchhandlung Hugendubel am Marienplatz hat ihr Hobby zum Beruf gemacht

svz.de von
06. Dezember 2013, 23:12 Uhr

Beke Kruse liebt seit ihrer Kindheit das Lesen. Deshalb hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht und Buchhändlerin gelernt. Doch die gebürtige Kielerin möchte nicht nur im stillen Kämmerlein gute Literatur genießen, sondern die Freude am Lesen auch anderen vermitteln. Deshalb bringt sie sich in das Kulturleben der Landeshauptstadt ein und organisiert Veranstaltungen in ihrer Buchhandlung am Marienplatz. Im Gespräch mit Bert Schüttpelz beantwortet sie die 20 Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Beke Kruse: Als Neu-Schwerinerin entdecke ich immer wieder schöne Orte in Schwerin, damit ist die Stadt wirklich reich gesegnet. Mein Favorit aber ist ein Platz am Pfaffenteich, an dem sich drei Sichtachsen kreuzen: Man kann Schelf- und Paulskirche und Dom gleichzeitig sehen.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Ich würde versuchen, mehr Geld für die Kultur bereitzustellen. Ich weiß zwar nicht, wie das gelingen kann, aber es ist einfach notwendig.

Wo kann man Sie in Schwerin am ehesten treffen?

In der Welt der Bücher, also in meinem Buchladen.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Babysitter.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Für Bücher und für mein erstes eigenes Fahrrad.

Was würden Sie gerne können?

Fließend Schwedisch sprechen. Ich liebe das Land, den Menschenschlag, die Sprache und ihre Melodik.
Was stört Sie an anderen?

Ich bin ein sehr toleranter Mensch.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Das kann ich gar nicht genau sagen, denn ich lache total gern und viel.

Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?

Ich habe am Wochenende statt mal auszuschlafen die ganze Nacht gelesen. Es war ein sehr spannender Krimi.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Ich bewundere meine Eltern und zwar vor allem dafür, wie sie mir den Weg ins Leben geebnet haben.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese immer mehrere Bücher parallel. Das sind „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ – der neue Roman von Jonas Jonasson – für den Abend und dann noch „Das Geheimnis des Walfischknochens“ von Tanja Heitmann und „Liebesnähe“ von Hanns-Josef Ortheil.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Den „Tatort“ schaue ich gern, aber auch die alten BBC-Verfilmungen großer Literaturklassiker.

Wo trifft man Sie eher: beim Fußball, Handball oder Volleyball?

Weder im Stadion noch in der Halle, aber Großereignisse wie die Fußball-WM oder EM schaue ich mir schon ganz gern im Fernsehen an.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Hanns-Josef Ortheil, er hat eine beeindruckende Sprache. Und ich hoffe, dass ich mir diesen Wunsch auch erfüllen kann: Ich will ihn zu einer Lesung nach Schwerin einladen.

Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Je nach Tageslaune, denn ich mag alles.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Das sind die Motetten und Psalme von Johann Sebastian Bach. Ich singe selbst in der Domkantorei und finde seine Musik faszinierend. Sie ist so umfangreich und vielfältig. Bach passt zu jeder Gemütslage

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

An eine gute Spiegelreflexkamera, die ich von meinen Eltern zu meiner bestandenen Buchhandelsprüfung bekommen habe.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Ich würde gern ein eigenes Ferienhaus in Schweden haben.

Was werden Sie als Rentner machen?

Endlich genug Zeit zum Lesen haben. Und ich würde ganz sicher einen Literaturkreis organisieren.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Domkantor Jan Ernst.

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