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Zu wenig Platz : Beim Heimspiel ist die Reiferbahn dicht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Anwohner beklagen Gefahren durch parkende Autos bei Handballpartien

von
erstellt am 06.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Die Ränge sind besetzt. Die Halle ist voll. Der Ball fliegt durch die Halle. Die Zuschauer fiebern mit: So sehen die Heimspiele der Damenhandballmannschaften des SV Grün-Weiß in der Halle an der Reiferbahn aus.

Aber nicht nur in der Halle toben so manche Gemüter. Die Parkplatzsituation vor der Sporthalle sorgt bei den Nachbarn für Ärger: „Für mich als Anwohner der Schlossparkresidenz wie auch den dahinterliegenden Eigentümern ist es extrem gefährlich, von unserem Anwohnerparkplatz auf die viel befahrene Straße zu fahren“, berichtet ein besorgter Anwohner. Man sehe einfach nicht, ob Autos angefahren kommen und müsse sich zentimeterweise vortasten, in der Hoffnung, dass die anderen Verkehrsteilnehmer schon aufpassen , wenn man die Straße befahre.

Für den Bereich zwischen Kreuzung Wallstraße und Sporthalle Reiferbahn bis hin zu den Stellplätzen auf dem Seitenstreifen kurz vor der Zufahrt zum Schlosspark-Center sei das Parken aber nicht verboten, so die Stadtsprecherin Michaela Christen. „Wenn also einseitig geparkt wird, so wie bei Heimspielen des Vereins praktiziert, und mindestens drei Meter Durchfahrtsbreite verbleiben, ist das so auch erlaubt“, erklärt sie weiter.

Doch gerade für den Durchgangsverkehr sei es eine unangenehme und gefährliche Situation, heißt es von seitens der Anwohner. „Diejenigen, die zum Center wollen, müssen auf der linken Seite, an den oft bis zu 20 auf der Fahrbahn parkenden Autos, vorbei – trotz zahlreichen Gegenverkehrs geben manche Leute nochmal extra Gas, um für die Entgegenkommenden schneller Platz zu machen. Sie verschärfen dadurch die Situation noch weiter“, betont ein verärgerter Bewohner der Schlossparkresidenz.

Andreas Sarakewitz, Trainer der ersten Frauenmannschaft, sieht das Problem ähnlich: „Die Parkplatzsituation ist wirklich schwierig. Wir wünschen uns mehr Stellplätze und verstehen die Sorgen der Anwohner.“ Die Mannschaft hat auch einen Vorschlag zur Problemlösung: „Hinter der Halle liegt eine Wiese. Vielleicht könnte man diese als Parkfläche nutzen.“ Und auch die Anwohner haben sich ihre Gedanken gemacht. Doch sie schlagen ein Parkverbot vor. „Die Zuschauer können den Parkplatz des Centers nutzen – natürlich kostenpflichtig, aber dafür ordnungsgemäß und sicher.“

Die Verkehrssituation werde nun weiter beobachtet und untersucht. „Geprüft wird, ob hier nicht doch ein Verbot erforderlich, zweckmäßig und sinnvoll ist“, erklärt Michaela Christen.

Am Wochenende dürfte es jedoch wieder eng werden, denn Sonntag steigt das Nordderby gegen die TSG Wismar, zu dem viele Zuschauer anreisen dürften.

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