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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 04:24 Uhr

Schwerin : Baustellen – ein Ende ist in Sicht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Für Autofahrer wird es einfacher – einige Straßen sollen zum Jahresende wenigstens zum Teil wieder befahrbar sein

Dieses Jahr ist besonders heftig für Autofahrer: Überall in der Stadt werden Straßen saniert. Der Obotritenring ist schon das zweite Jahr Baustelle, die Alexandrinenstraße ist aufgerissen, die Schelfstraße wird gemacht, die Hamburger Allee erhält eine neue Fahrbahndecke und die Wittenburger Straße wird grundsätzlich neu gemacht. Dazu kommt der Bau einer Einmündung auf der Ludwigsluster Allee als vorläufiger Ersatz für die Stadionbrücke.

Doch langsam neigen sich einige Bauarbeiten dem Ende zu. So soll der Obotritenring am kommenden Wochenende seine Schwarzdecke erhalten. Deshalb ist der Bereich zwischen Bürgermeister-Bade-Platz und Robert-Beltz-Straße von Freitag, 13 Uhr, bis Montag, 4 Uhr, voll gesperrt. „Das ist das wichtigste Wochenende für uns“, sagt Bauleiter Martin Schmidt. „Wir wollen die Asphaltierung bis auf einige Restarbeiten komplett abschließen.“ Deshalb sind auch zwei Kolonnen im Einsatz, um den engen Zeitrahmen nicht zu überschreiten. „Wir werden den Obotritenring bis zum Jahresende fertigstellen“, sagt Schmidt. „Da besteht keine Gefahr mehr.“ Immerhin: Die Arbeiten sollten schon vor einem Jahr abgeschlossen sein. Doch weil die Gefahr bestand, dass eine Hauptabwasserleitung einfriert, ruhte im Winter die Arbeit.

In der Alexandrinenstraße ist der Abschnitt zwischen Knaudtstraße und Reutzstraße fertig. „Jetzt muss die Stadt entscheiden, ob die Straße für den Verkehr freigegeben wird, oder ob da nur geparkt werden darf“, so Bauleiter Armin Nowak. Er ist auch für die Wittenburger Straße verantwortlich. „Wir quälen uns durch, liegen aber gut im Plan“, so der Bauleiter. „Unser Ziel ist es auf jeden Fall, dass die Autos Weihnachten drüberfahren können – auch, wenn dann noch nicht alles fertig ist.“

Nicht ganz so gut läuft es in der Schelfstraße. Dort wurden wider Erwarten völlig marode Hausanschlüsse aus den 90er Jahren gefunden, die dringend erneuert werden mussten. „Das hat uns etwa 14 Tage gekostet“, bekennt Bernd-Rolf Smerdka, der Chef des Amtes für Verkehrsanlagen. „Ab Sonnabend können Busse und Anlieger aber wieder in die Schelfstraße fahren.“ Insgesamt soll die Straße Anfang Dezember fertig sein.

Auch die Hamburger Allee ist bald fertig. „Es fehlt noch die Schwarzdecke“, so Smerdka. Dafür muss ein paar Tage trockenes Wetter herrschen, weil eine Haftschicht auf den Unterbeton aufgebracht werden muss. Die Stadt hofft, in der kommenden Woche die Arbeiten abschließen zu können.

Wegen der Vollsperrung des Obotritenrings fahren die die Busse der Linien 10 und 11 zwischen den Haltestellen „Hauptbahnhof“ und „Lessingstraße“ in einer Umleitung. Deshalb können die Haltestellen „Hauptbahnhof P+R“ und „Pestalozzistraße“ nicht bedient werden.


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