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Neue Kita in Schwerin : Baustart für noch namenlose Kita

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SVZ-Leser können noch bis Ende der Woche Vorschläge einreichen, wie der Neubau der Dreescher Werkstätten heißen könnte

von
erstellt am 13.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Mäusenest, Rasselbande, Dreikäsehoch, Frechdachse, Hummelnest, Krabbelwerkstatt, Sonnenblumenkindergarten oder Schnelle Schnecken. Sie, liebe Leser, waren in den vergangenen Wochen schon sehr kreativ bei der Namenssuche für die erste Kindertagesstätte der Dreescher Werkstätten in Süd. Noch bis Ende dieser Woche sind weitere Vorschläge gern gesehen – in der Lokalredaktion und natürlich in den Dreescher Werkstätten.

Gesucht wird ein zum Haus und seiner Verwendung passender knackiger Name, sagt Dieter Eichler, der als Bereichsleiter Verwaltung der Dreescher Werkstätten die Fäden beim Kita-Projekt in der Hand hält. Eine Jury will unter allen Einsendungen einen aussuchen, den die Kita dann tragen wird. Und für den Namensgeber gibt es natürlich auch ein kleines Dankeschön, verrät der Bereichsleiter: einen Überraschungskorb. Und der ist natürlich gefüllt mit Produkten der Dreescher Werkstätten in Schwerin. Und die Mitarbeiter kennen sich bekanntlich bestens aus mit Keramik, Seifen und Holz-Bearbeitung.

Genau gegenüber ihrem Standort Robert-Bunsen-Straße baut die Dreescher Werkstätten gGmbH ihre Kindertagesstätte, die nicht nur komplett barrierefrei konzipiert ist, sondern auch über einen Therapieraum verfügt. Die sanitären Einrichtungen können mit Rollstuhl genutzt werden. Die Einrichtung steht unter dem Leitmotiv der Inklusion und ist mit Öffnungszeiten zwischen 5.30 und 21 Uhr als Randzeiten-Kita geplant, erklärt Geschäftsführer Stephan Hüppler. „Ich freue mich, dass wir mit diesem Projekt nicht nur unser Angebot erweitern können, sondern auch den Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder besonders in Randzeiten ein gutes Stück weiter decken. Darüber hinaus können wir so rund 15 bis 20 qualifizierte Facharbeitsplätze schaffen.“ Selbst als Entwickler und Betreiber der Kita zu agieren, hat für Hüppler viele Vorteile: „Gerade bei den Themen Inklusion und Integration wissen wir am besten, was wir brauchen und haben so Gestaltungsspielraum“, erklärt der Geschäftsführer. Geplant sind zwei Krippen- und drei Kindergartengruppen. Es gäbe sogar schon Anmeldungen von Kindern. Eine spätere Erweiterung ist möglich, das benachbarte Baufeld ist dafür schon reserviert. Eröffnet werden soll der knapp 1000 Quadratmeter große, einetagige Bau nach bisherigen Planungen zum neuen Schuljahr.

Und dann soll natürlich auch schon längst der neue Name feststehen. Viele Leser haben sich bei ihren Vorschlägen von der Nähe zur Natur inspirieren lassen wie Dr. Gereke, der Frühlingswind, Amselnest oder Adlerhorst vorschlägt. Aber auch Kombinationen mit dem Namen des Betreibers wurden eingereicht wie „Dreescher Flohkiste“ von Regina Schröder oder „Dreescher Füchslein“ von Erika Wollenberg. Kerstin Ziolkowski schlägt „Kleeblatt“ vor, denn „ein Kleeblatt steht für Glück, Sonnenschein und Wärme“. Diese strahlten die Kinder und Mitarbeiter in Süd aus, wenn sie als Kunde dort sei, schreibt sie.

Olaf Stumpp hat gleich mehrere Ideen: Kinderbunt und Kunterbunt zählen dazu, aber auch Die Südfrüchtchen und Kleiner Dreesch. Laura Riemer plädiert für Kleine Piraten, Waldgeister oder Sonnenkinder. Und unser Leser Lutz Janker schlägt vor, dass die neue Kita der Dreescher Werkstätten schlicht „Anders artig“ heißen sollte.

So machen Sie mit

Schicken Sie uns Ihre Vorschläge!

Wenn Sie, lieber Leser, einen Namensvorschlag für die erste Kita der Dreescher Werkstätten haben, dann schicken Sie uns diesen bitte unter dem Kennwort „Dreescher Werkstätten“ an die SVZ-Lokalredaktion, Gutenbergstraße 1, 19061 Schwerin, bzw. per E-Mail an schwerin@svz.de. Den Namen sucht eine Jury aus.

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