Bauvorhaben : Barniner haben auch 2016 viel vor

Barnins Bürgermeister Siegfried Zimmermann (l.) zeichnete beim Neujahrsempfang Ulrich Schmalz aus.
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Barnins Bürgermeister Siegfried Zimmermann (l.) zeichnete beim Neujahrsempfang Ulrich Schmalz aus.

Für Steganlage am See und Baumpflegearbeiten muss die Gemeinde tief in die Tasche greifen – aber das Feiern kommt nicht zu kurz

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04. Januar 2016, 15:22 Uhr

Mit lautem Gläserklirren haben die Barniner auf das neue Jahr angestoßen. Und neben einem kleinen Rückblick hatte Bürgermeister Siegfried Zimmermann vor allem viele Neuigkeiten für das neue Jahr im Gepäck. „Wir haben 2015 eine Meinungsumfrage gestartet und alle Einwohner mit einbezogen. Jeder konnte sagen, was demnächst in der Gemeinde verbessert werden muss“, sagte der Bürgermeister und nannte auch gleich einige Wünsche. So haben sich die Barniner bereits mit dem Thema Steg an der Badestelle beschäftigt. „Wir haben geplant, Angebote eingeholt und uns auch um Fördermittel beworben – wie es theoretisch geht, so eine Steganlage zu erneuern, wissen wir jetzt“, erklärte Zimmermann. Zunächst war der Wunsch der Gemeindevertretung den neuen Badesteg aus Metall zu bauen. „Doch der Landkreis hat uns nun einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn es wird lediglich eine Holzvariante gefördert“, sagte das Gemeindeoberhaupt. Ein Raunen ging durch den Saal. Unterm Strich entscheide das Geld. „Wir rechnen mit einer Gesamtsumme von 100 000 Euro. Die Förderung würde bei etwa 60 Prozent liegen und den restlichen Anteil tragen wir dann als Gemeinde“, führt er weiter aus.

Aber nicht nur dafür müsse die Kommune am See in diesem Jahr tief in die Tasche greifen. Baumpflegearbeiten gehören zu den Pflichtaufgaben und dafür müssen die Barniner rund 12 000 Euro beiseite legen. „In Hof Barnin haben wir die Kastanienallee mit Experten vom Nabu genauer unter die Lupe genommen. Da muss einiges gemacht werden“, sagt er und legt seine Stirn in Falten. Einige Bäume seien so stark erkrankt, dass sie der Säge zum Opfer fallen müssen, bei manchen reiche ein Trockenschnitt.

Doch Zimmermann ist zuversichtlich, dass in diesem Jahr auch wieder Geld in die Gemeindekasse kommt – unter anderem durch Veranstaltungen. „Wir haben vergangenes Jahr auf der Freifläche an der Badestelle verschiedene Feste gehabt, die Einnahmen für die Gemeinde mit sich brachten“, sagte er und nannte unter anderem eine Tango-Veranstaltung die allein 3800 Euro brachte. Er ließ aber auch nicht unerwähnt, dass Feiern in dem Bereich auch mit lauter Musik verbunden sein können. „Es gibt Satzungen in der Gemeinde, daran müssen sich auch Veranstalter halten“, betonte der Bürgermeister. Sollten diese zu laut sein und Bürger sich belästigt fühlen, sei er aber nicht die richtige Adresse, gab er zu bedenken: „Ist es zu laut, haben Sie keine Scheu und rufen Sie die Polizei.“ Auch streunende Hunde seien keine Angelegenheit für den Bürgermeister. „Machen Sie ein Foto und wenden Sie sich an das Ordnungsamt“, appellierte Zimmermann an seine Bürger. Die entsprechenden Satzungen kommen aber im Laufe des Jahres noch einmal auf den Tisch der Gemeindevertreter und werden überarbeitet, versprach der Bürgermeister. Zudem wollen sich die Abgeordneten mit der Erneuerung der Straßenbeleuchtung in einigen Abschnitten beschäftigen und auch der Veranstaltungskalender der Kommune werde künftig noch besser geplant. „Wir haben viele Vereine und Aktive, da ist es nur schade, wenn sich Termine überschneiden“, erklärte Zimmermann.

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