Neujahrsempfang : Banzkows Aktive in Feierlaune

Zwei Projekte wurden von Bürgermeisterin Irina Berg (3.v.l.) besonders gewürdigt. Kerstin und Gerd Weiberg kaufen Bäume für die Jameler Nachwuchsallee. Sabrina Lübbe, Kathrin Scheel und Carolin Bergmann (v.r.) trainieren die Jüngsten im BCC. Doreen Wulkow fehlte beim Empfang.  Fotos: mett (3)
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Zwei Projekte wurden von Bürgermeisterin Irina Berg (3.v.l.) besonders gewürdigt. Kerstin und Gerd Weiberg kaufen Bäume für die Jameler Nachwuchsallee. Sabrina Lübbe, Kathrin Scheel und Carolin Bergmann (v.r.) trainieren die Jüngsten im BCC. Doreen Wulkow fehlte beim Empfang. Fotos: mett (3)

Gemeinde stellte beim Neujahrsempfang erstmals Vereinsarbeit in den Mittelpunkt – Fünf Gruppen warben für sich

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18. Januar 2016, 12:00 Uhr

Volles Haus und gute Stimmung beim Banzkower Neujahrsempfang anno 2016. Im Begegnungszentrum Störtal gab es weder große Reden noch lange Bilanzen. Die Gemeindevertreter um Bürgermeisterin Irina Berg wollten die vielen Ehrenamtliche nicht einfach nur würdigen, sondern gaben ihren erstmals in dieser Runde eine Plattform. „Die Aktiven aus den Vereinen wissen viel besser als wir, was sie alles machen“, betonte Irina Berg. Nun konnten sie ihre Projekte selbst vorstellen, Kontakte vertiefen, Absprachen tätigen – und dabei gemeinsam feiern. Um den Abend nicht zu überfüllen, musste natürlich eine Auswahl getroffen werden. „Nur“ fünf Vereine aus der Gemeinde kamen zu Wort.

Wolf Krüger vom Spritzenverein Banzkow berichtetet, wie die etwa 160 Mitglieder die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Banzkow unterstützen: Sie halten den Einsatzkräften den Rücken frei, sichern Veranstaltungen aller Art ab, sorgen dafür, dass sich die Blauröcke auch mal erholen können.

„Carneval ist das ganze Jahr über“, sagte Mario Palm vom Banzkower Carneval Club. Denn nicht nur in der fünften Jahreszeit sind die Narren von der Stör aktiv: Kinderfest, Badewannen-Regatta im Sommer und zum Fußball-EM wieder Live-Übertragungen im Freien sind neben den Karnevalsauftritten nur einige Veranstaltungen. Und: Für die vorbildliche Nachwuchsarbeit wurde der BCC im Vorjahr vom Landkreis Ludwigslust-Parchim ausgezeichnet. Den vier Trainerinnen Kathrin Scheel, Doreen Wulkow, Carolin Bergmann und Sabrina Lübbe dankte die Gemeinde nun nochmals.

Auch das 1970 gegründete Blasorchester Banzkow ist weit über die Dorfgrenzen hinaus ein Begriff. Sogar in den USA haben die Musiker schon gespielt. Nico Adam stellte den Verein vor, in dem er selbst zur Musik fand – wie seine drei Kinder heute. Das stellte Benjamin Adam mit zwei Trompetensoli eindrucksvoll unter Beweis.

Dirk Appelhagen vom Störtal-Verein berichtete stolz, dass die Begegnungsstätte an jedem Tag im Jahr genutzt wird. Mitarbeiter und Mitstreiter des Vereins betreuen das Haus und das Störtal-Museum im Trend-Hotel, zudem sind sie in der Jugend- und Sozialarbeit aktiv.

Die Mirower Sprüttendörpschaft bildete sich 2008, um die Ortswehr zu unterstützen. Doch schnell wurde der Verein zum Motor des Dorflebens in dem Ortsteil. Und schon jetzt geht der Blick auf 2020, wenn Mirows die Ersterwähnung vor 750 Jahren feiert, berichtete Hartmut Voß.

Jeder der fünf Redner kam aber auch zu einem gleichlautenden Punkt: Mitstreiter sind nicht nur willkommen, sie werden dringend benötigt.

Neben dem großen Engagement in den Vereinen gibt es auch unzählige private Aktionen. Eine besondere startete im vorigen November: Kerstin und Gerd Weiberg aus Jamel kaufen für jedes Neugeborene aus dem Dorf einen Baum und pflanzen ihn gemeinsam mit den Familien. So entsteht bei Jamel die Nachswuchsallee. Für dieses nachhaltige Heimatprojekt durften sich Kerstin und Gerd Weiberg ins Ehrenbuch der Gemeinde eintragen.

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