Arbeitseinsatz : Banzkower putzten ihr Dorf

Die Teichanlage hinterm Störtal-Haus musste dringend gesäubert werden. Das übernahmen Antje Jacob, Regina Wenzel und Christiane Beth (v.l.). Fotos: Heidrun Pätzold (3)
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Die Teichanlage hinterm Störtal-Haus musste dringend gesäubert werden. Das übernahmen Antje Jacob, Regina Wenzel und Christiane Beth (v.l.). Fotos: Heidrun Pätzold (3)

Störtal-Verein und Einwohner säuberten Grünanlagen rund um die Begegnungsstätte / Goldenstädter pflegten Rosenrabatte

svz.de von
10. November 2014, 16:00 Uhr

Die Banzkower waren am Sonnabend schon vorzeitig mit Besen, Harke und Schaufel angerückt, um die Grünanlagen rund um das Störtal-Gebäude zu säubern. „Wir wollen das günstige Wetter nutzen. Und wer früher anfängt, ist auch früher fertig“, meinte Sabine Priesemann vom Störtal-Verein. Mitglieder des Vereins, zu dem auch das Drachenboot-Team „Die Feierlinge“ gehört, kümmerten sich vorrangig um diese Flächen.

Aufgerufen zum Herbstputz hatte die Gemeinde. Gemeindearbeiter Peter Wolff und seine Kollegin Angela Schmidt hatten Multicar, Müllsäcke und Gerätschaften mitgebracht. Die Helfer harkten Laub, schnitten Pflanzen und Sträucher zurück. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Teichanlage hinterm Störtal-Haus. Antje Jacob hatte eine Wathose übergestreift und war mit Gummistiefeln vorsichtig in den Teich gestiegen, um überschüssiges Grün herauszunehmen.

Ein Stückchen weiter an der Kirche richteten Thomas Rehe, Paul Peters und Wolfgang Balzke einen kleinen ungepflasterten Parkplatz wieder her. Die Fläche war ausgefahren und löchrig. Jetzt hatten die Männer Recyclingmaterial aufgetragen, anschließend wurde der Platz mit einem Rüttler geglättet. Vom Arbeitseifer der Helfer an der Störtal-Begegnungsstätte ließ sich auch Anwohner Werner Sell anstecken. Er harkte das Laub vor seinem Grundstück zusammen und lud es auf den Multicar auf. Es wurde zum Sammelplatz am „Rötphul“ gefahren und dort abgeladen. Die Gemeinde hat diesen Platz an drei Wochenenden im Herbst eigens dafür geöffnet.

Mehrere Familien im Lewitzdorf bekannt als „Die Berghasen“, hatten sich am Sonnabend die Grünanlage der Verkehrsinsel in Nähe des Friseursalons vorgenommen. Auch diese wurde vor Beginn des Winters noch einmal in Schuss gebracht.

Die Goldenstädter, die ihren Herbstputz am Nachmittag starteten, konzentrierten sich darauf, die Rosenrabatte am Dorfzentrum zu säubern. Zudem brauchte eine Benjes-Hecke neue Holzpfähle. Und auf dem Friedhof wurden Flächen geebnet. Insgesamt waren mehr als 20 Helfer aktiv.

Nach getaner Arbeit gab es für alle einen heißen Eintopf – vom Förderverein der Feuerwehr Banzkow zubereitet. Bürgermeisterin Irina Berg half, das Essen an Ort und Stelle auszugeben.

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