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Raub, Bedrohung, brennendes Auto : Bande zieht Gewaltspur durch Schwerin

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Erpressung, Bedrohung, Verkehrsunfall - vier Männer haben in der Nacht zu gestern die Polizei der Landeshauptstadt in Atem gehalten. Die Bande hatte eine Spur der Gewalt durch Schwerin gezogen, wie die Polizei mitteilte.

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erstellt am 01.Apr.2013 | 07:24 Uhr

Schwerin | Erpressung, Bedrohung, Verkehrsunfall - vier Männer haben in der Nacht zu gestern die Polizei der Landeshauptstadt in Atem gehalten. Die Bande hatte eine Spur der Gewalt durch Schwerin gezogen, wie die Polizei mitteilte. Am Morgen konnten die Beamten alle vier Verdächtigen festnehmen. Was war geschehen?

Rückblick: Auf seinem Heimweg wird ein Mann in den frühen Stunden des Montagmorgen auf dem Obotritenring aus einem Auto heraus angesprochen. Im Wagen sitzen mehrere Männer, die ihm Gewalt androhen, sollte er sein Handy nicht herausrücken. Der Bedrohte reicht kurzerhand sein Mobiltelefon ins Auto.

Wenige Augenblicke später halten augenscheinlich die gleichen Täter neben einem Taxi an. Sie ziehen einen pistolenähnlichen Gegenstand, halten ihn aus dem Fenster in Richtung Taxi und drücken zweimal ab. Glücklicherweise löst sich der Polizei zufolge kein Schuss. Der Taxifahrer drückt daraufhin aufs Gas. In seinem Auto befinden sich weitere Fahrgäste. Die Bande nimmt die Verfolgung auf.

Verfolgerwagen fängt Feuer

Auf der Umgehungstraße B106, in Höhe der Kleingartenanlage Nuddelbach scheint der Fahrer des Verfolgerwagens unaufmerksam zu sein: Bei einem Überholmanöver verunglückt das Fahrzeug und fängt Feuer. Zeugen beobachten, wie die vier Fahrzeuginsassen in Richtung Gartenanlage laufen.

Inzwischen ist die Polizei den Verdächtigen dicht auf den Fersen. Die Beamten leiten umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Mit einem Polizeihubschrauber beginnt die Verfolgung aus der Luft. Zwei Fährtenhunde der Bundespolizei nehmen die Spur am Boden auf. Die Schweriner Beamten ziehen weitere Unterstützung aus den benachbarten Polizeirevieren hinzu.

Mit Erfolg: Nach einer kurzen Suche im Bereich Görries nehmen Beamten zwei der Verdächtigen fest. Wenig später stellt die Polizei auch die anderen beiden mutmaßlichen Täter und findet bei ihnen auch eine Schreckschusspistole, mit der vermutlich auf das Taxi gezielt worden war.

Unterdessen gelingt es der Schweriner Berufsfeuerwehr das in Flammen stehende Fahrzeug an der Umgehungsstraße zu löschen. Doch der Unfall hat bleibende Spuren hinterlassen. Die heißen Temperaturen haben den Belag der Straße derart stark beschädigt, dass die linke Fahrbahn vorerst gesperrt bleiben muss. Bereits kurz nach dem Unfall hatten die Polizisten im Bereich der Umgehungsstraße zwischen Görries und Neumühle die Straße zwischenzeitlich voll gesperrt.

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