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Babyboom im Schweriner Zoo : Baby Butternut entdeckt die Welt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Thema der Woche: Tierkinder im Zoo – heute: Nach 18 Jahren gibt es wieder Stachelschwein- Nachwuchs in Schwerin

von
erstellt am 28.Apr.2017 | 12:00 Uhr

Ein paar Nüsse und ein bisschen Geduld braucht man schon, um Bürste und Bushra aus ihrem Bau zu locken. Doch dann trauen sie sich heraus, die beiden Weißschwanz-Stachelschweine des Schweriner Zoos, und lassen sich die angebotenen Köstlichkeiten schmecken. Aber wo ist Butternut, das Baby von Bürste und Bushra? „Da kommt das Kleine“, sagt Sabrina Höft, wissenschaftliche Assistentin im Zoo. Vorsichtig tastet sich das Jungtier durch das Gehege mit den vielen Möglichkeiten zum Klettern.

Gut einen Monat alt ist Butternut jetzt – der erste Stachelschwein-Nachwuchs im Zoo seit 18 Jahren. „Den Namen bekam das Weibchen von Tierpflegerin Josefine Linke, die die Form des Tieres an einen Butternut-Kürbis erinnerte“, erklärt Höft. 530 Gramm wog Butternut bei der Geburt.

 

Vater Bürste, acht Jahre alt, lebt seit 2012 im Schweriner Zoo. Mutter Bushra ist sechs Jahre jünger, kam 2015 aus Berlin in die Landeshauptstadt. Der Name Bushra bedeutet Zuversicht und wurde von den Pflegern in der Hoffnung auf baldigen Nachwuchs ausgewählt. Tatsächlich mussten sich Bürste und Bushra erst aneinander gewöhnen. „Mittlerweile haben sie sich aber zusammengerauft“, berichtet Höft.

Beheimatet sind Weißschwanz-Stachelschweine in Südosteuropa, Arabien und Vorderasien bis Indien. Sie haben mit bis zu 40 Zentimetern die längsten Stacheln aller Säugetiere. Wenn sie sich herausgefordert fühlen, sträuben die Tiere die Stacheln. Hält die Bedrohung an, klappern sie mit zu Rasseln umgewandelten Stacheln.

Die Stachelschweine bevorzugen trockene Landschaften, ernähren sich besonders gern von Gräsern und Wurzeln. Die kleine Butternut wird in den kommenden Wochen noch gesäugt, knabbert aber auch schon am Gemüse.



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