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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. August 2017 | 15:46 Uhr

Tierkinder : Baby-Boom im Zoo

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In vielen Gehegen des Schweriner Tierparks hat sich Nachwuchs eingestellt, der sich zu Ostern erstmals den Besuchern zeigt

„Der Frühling ist die schönste Zeit in unserem Zoo, überall grünt und blüht es, Vögel zwitschern und bei vielen Tierfamilien hat sich Nachwuchs eingestellt“, schwärmt Erika Hellmich, die Pressesprecherin des Schweriner Tierparks. So können Zoobesucher sich derzeit auf besondere Erlebnisse freuen: Der Nachwuchs der Mähnenspringer, vier agile Lämmer, turnt schon munter mit dem großen Rudel über Stock und Stein.

Besonders spannend ist es bei den Humboldt-Pinguinen. Sieben Bruthöhlen sind besetzt, vor denen die Männchen Wache halten und ab und zu mit lautem Trompeten die anderen Tiere auf Distanz halten. Die brütenden Weibchen stecken ab und zu den Kopf aus der Höhle, um nach dem Rechten zu sehen. „Das erste Kücken ist gerade geschlüpft. Es wird am Ostersonntag bei der Schaufütterung um 14.30 Uhr das erste Mal zu sehen sein“, verspricht Hellmich und ergänzt: „Unser Zoo ist für seine Bruterfolge berühmt. In Schwerin geschlüpfte Humboldt-Pinguine sind in Zoos in ganz Europa zu Hause.“

Mehrere Gelege sind auch bei den Flamingos in der Wasservögel-Freianlage zu sehen. Während einige Tiere die Brutkegel aus Schlamm auftürmen, balzen andere wild, laut und farbenprächtig. Viel ruhiger dagegen geht es an der großen Sandmulde von Familie Strauß zu. „Die Tiere sind in Brutstimmung und legen jeden Tag ein Ei. Bald werden sie mit dem Brüten beginnen“, sagt Erika Hellmich.

Ganz nah am Brutgeschehen können die Zoobesucher bei den bunten Loris sein. Denn durch eine Schleuse kann die Voliere betreten werden. „Die Vögel haben unsere Nisthilfen sofort angenommen. In vier Gelegen befindet sich je ein Ei, in einem schon zwei“, berichtet Tierpfleger Sebastian Rehse und ergänzt: „Zwei Eier pro Gelege sind die Regel. Dann wird gebrütet.“ Immer wieder begeistert ist er von der Kommunikation zwischen Männchen und Weibchen an den Bruthöhlen. Sehr beeindruckt sei er aber auch von den Revierkämpfen auf dem Nachbargehege gewesen. Dort brüten afrikanische Kuhreiher nämlich nicht in, sondern auf der Voliere.

Nachwuchs gibt es noch bei vielen anderen Zootieren zu sehen: bei den Maras, den Kapuzineraffen, den Schweinen und den Kaninchen.

Zu Ostern lockt der Zoo zudem mit vielen Aktionen. Ostersonntag beginnt um 10.30 Uhr die große Ostereier-Suche an der Bärenanlage. 3500 Osternester haben die Mitarbeiter versteckt. Direkt daneben lädt die SVZ von 10 bis 18 Uhr zu Gewinnspielen und Mitmachaktionen ein. Der Zoo hat an den Feiertagen jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Drei Kassen sind besetzt.

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erstellt am 19.Apr.2014 | 09:00 Uhr

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