Jobs in Schwerin : Azubis bereiten sich auf Industrie 4.0 vor

Über die vielen Ausbildungsmöglichkeiten informierte sich Energieminister Christian Pegel bei SAZ-Geschäftsführer Gerd Poloski und Zerspanungsmechaniker Chris Rutkowski (v.l.).
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Über die vielen Ausbildungsmöglichkeiten informierte sich Energieminister Christian Pegel bei SAZ-Geschäftsführer Gerd Poloski und Zerspanungsmechaniker Chris Rutkowski (v.l.).

Minister Christian Pegel besucht Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum

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08. Februar 2018, 08:00 Uhr

Theorie und Praxis verbinden, das haben sich die Mitarbeiter des Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrums zur Aufgabe gemacht. Mehr als 700 Auszubildende und Arbeitnehmer aus rund 200 Unternehmen lernen dort Nützliches für ihren Arbeitsalltag. Nun schaute Christian Pegel, Minister für Energie und Digitalisierung, im Ziegeleiweg vorbei und informierte sich bei Geschäftsführer Gerd Poloski und Projektleiter Ralf Marohn über die verschiedenen Angebote.

An modernen Maschinen lernen Mechatroniker, Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik oder Industriekaufmänner dort praktische Abläufe. „Vieles von dem, was wir hier im kleinen machen, ist im eigenen Betrieb gar nicht möglich. Dafür können die Arbeitsabläufe nicht abgebrochen werden“, erklärt SAZ-Geschäftsführer Poloski. Im Gegensatz zum Handwerk seien die zusätzlichen Angebote für die in der Industrie beschäftigten Arbeiter nicht verpflichtend. „Die Betriebe nutzen die Chance, ihre Auszubildenden zu uns zu schicken, weil wir ihre Arbeit genau kennen“, erläutert Projektleiter Ralf Marohn.

Dazu gehöre auch die stetige Anpassung an fortlaufende Prozesse. „Die Digitalisierung ist für uns unglaublich wichtig. Durch die ,Industrie 4.0‘, also die Etablierung von eigenständigen Maschinen und deren Vernetzung, steigen die Anforderungen an Arbeitnehmer“, sagt Poloski. Dementsprechend würden aktuell die Ausbildungsprofile angepasst werden.

Für Minister Pegel, in dessen Aufgabenbereich eben jene Digitalisierung fällt, erfüllt das Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum eine wichtige Aufgabe: „In spätestens fünf Jahren wird es unabdingbar sein, sich in der digitalen Welt auszukennen. Dazu gehört zum einen, dass die Unternehmen sich entsprechend vorbereiten – und zum anderen, dass Arbeitnehmer Möglichkeiten haben, sich damit vertraut zu machen. So wie es hier bereits möglich ist.“

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