Neumühle : Autos auf Schulhof: Ärger geht weiter

Ortsbeiratsvorsitzender von Neumühle lädt Anwohner erneut zum Gespräch ein

von
18. Dezember 2018, 20:52 Uhr

„Ich verstehe recht gut, dass man morgens zwischen 7 und halb 8 als direkter Anwohner einer Schule angesichts der vielen Autos schon so manches Mal in Ärger verfällt. Hier malt Andreas Kartzke-Peters jedoch ein sehr düsteres Bild der Situation.“ Das sagt der Neumühler Ortsbeiratsvorsitzende Claus-Jürgen Jähnig und bezieht sich dabei auf einen Leserbrief des Neumühlers, der gegenüber der Schule wohnt. Auch die Leitung der Neumühler Schule betrachte die Bringe-Mentalität der Eltern mit Skepsis und Sorge und sei deshalb auch nicht untätig, betont Jähnig, der auch dem Trägerverein der Schule vorsteht. Im SVZ-Beitrag „Sorge um die Sicherheit der Kinder“ vom 27. September sei die Problematik „sehr sachlich dargestellt“ worden, betont Jähnig und sagt: „Herr Kartzke-Peters sollte die vor Monaten übermittelten Einladungen der Schule zu Gesprächen und einem Treffen vor Ort annehmen.“

Andreas Kartzke-Peters kritisiert, dass die Eltern morgens das Schulhofgelände befahren – obwohl die etwa 60 Parkplätze in der Nähe kaum genutzt würden. Er mahnt vor Gefahren: Eltern würden mit ihren Autos andere Schüler gefährden, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule kommen. Mehrere Zwischenfälle habe es bereits gegeben, so der Anwohner.

Claus-Jürgen Jähnig hält dagegen: „Wenn wir das Schulgelände für die Autos der Eltern sperren, würde sich der gesamte Bringeverkehr am Morgen auf die Straße verlagern, was für die Kinder noch gefährlicher wäre.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen